Waffengesetze linksherum

May 11, 2021 by hotminnie

In europäischen Medien nur unter ferner liefen gemeldet wurde ein Mordanschlag im südwestrussischen Kasan. Ausführlichere Meldungen hätten wohl nicht in die übliche Sicht gepasst, Morde mit Schusswaffen gebe es nur in den USA.
Ein oder zwei Täter – nicht einmal das weiß man genau – waren in eine Schule eingedrungen, bewaffnet mit Kalashnikov-Gewehren. Dort eröffneten sie das Feuer auf Schüler und Lehrer. Elf Menschen wurden getötet, zahlreiche andere verletzt.
Wäre das in den USA geschehen, käme sofort der Aufschrei nach einer Verschärfung der Waffengesetze hoch. Diese sind in den USA keineswegs freizügig, sondern in vielen Bundesstaaten sogar sehr streng. Liberal (sprich links) regierte Städte wie Chicago, in denen Waffenbesitz so gut wie vollständig verboten ist, weisen die höchsten Verbrechensraten mit Schusswaffen auf. Oft unterstützt von rassistischen Administrationen, die – wie auch in Chicago – Täter kaufen lassen, wenn es sich um Schwarze handelt.
Umgemünzt auf russische Verhältnisse: Dort ist Waffenbesitz weitgehend verboten, der Besitz militärischer Waffen, wie eben Kalashnikov-Gewehre, sowieso.
Nicht Waffengesetze, sondern deren Nichteinhaltung führen da wie dort zu Opfern. Das begreifen die Schreier von ganzlinks nicht.

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