Polizeistaat-Methoden

May 24, 2020 by hotminnie

In italienischen Städten wie Brescia und Mailand feierten dieses Wochenende Hunderte Menschen auf den Straßen, ohne dass die Polizei etwas dagegen unternommen hätte. Aus Bozen erreichen uns heute sogar Bilder, wie Muslime in großen Menschenansammlungen das Ende des Ramadan auf einem Sportplatz feiern, auch da bleibt die Polizei untätig. Die einheimische Süd-Tiroler Bevölkerung wird aber von der italienischen Polizei mit Hubschraubern bis auf Almhütten hinauf überwacht und mit horrenden Geldsummen wegen vermeintlichen Verstößen gegen die Corona-Verordnungen bestraft.
Am Möltner Kaser ereignete sich am Freitag ein besonders eklatanter Fall, der sich laut Zeugenaussagen wie folgt abgespielt hat: Gegen Mittag kreiste plötzlich ein Polizei-Hubschrauber über der Ausflugshütte. Kurz darauf erschien ein Jeep der Carabinieri, die von einer Gruppe von vier Freunden, die auf einem Tisch im Freien saßen, dort gegessen hatten und anschließend Karten spielten, die Personal- ausweise verlangten. Erst nach über einer Stunden kehrten die Carabinieri zurück und händigten den Betroffenen einen Strafbescheid von über 500 Euro aus. Obwohl die Betroffenen einen Mundnasenschutz dabei hatten und einen Abstand von 2,30 Metern einhielten, ließen sich die Carabinieri auf keine Diskussion ein und weigerten sich auch den Abstand nachzumessen.
Die betroffenen Bürger verweigerten daraufhin die Unterschrift auf dem Übertretungsprotokoll, haben die Abstände selbst nachgemessen und photographisch dokumentiert. Der Abstand betrug nachweislich 2,30 Meter.
Nach dem gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen einen Mann in Bozen, der überwältigt und auf den Boden gedrückt wurde, weil er auf der Straße den Mundnasenschutz nicht aufgesetzt hatte, ist dies ein weiterer Fall von polizeilicher Willkür.
Während Ausländer und Bürger in italienischen Städten offensichtlich Narren- freiheit haben und sich an keine Corona-Bestimmungen halten müssen, wird die einheimische Bevölkerung in Süd-Tirol überwacht und streng bestraft.
Diese Ungleichbehandlung ist durch nichts zu rechtfertigen!
Anstatt junge Menschen in Süd-Tirol an den Pranger zu stellen und die italienischen Ordnungskräfte auch noch zu ermutigen, die Süd-Tiroler Bevölkerung streng zu bestrafen, sollte Landeshauptmann Kompatscher besser dafür sorgen, dass die Polizei mit Augenmaß vorgeht und Ausländer nicht anders behandelt als Süd-Tiroler.

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