Kampf ums Überleben

May 21, 2020 by hotminnie

Viele europäische Medien berichteten – gleichgeschaltet – in Südafrika sei ein Säugling wenige Tage nach der Geburt gestorben, am Corona-Virus! Um den Bericht schmackhaft aufzubereiten, wurden aus dem schwarzen Apartheid-Staat Symbolbilder mit weißen Kinderfüßchen gezeigt.
Nur ganz im Hintergrund erfährt man dann, das Kind sei mit schweren Lungen- problemen auf die Welt gekommen und nicht lebensfähig gewesen. Offenbar aber lange genug, um als „Covid“-Todesfall gemeldet zu werden.
Dann schlägt gnadenlos die fehlende Bildung der Journaille zu. Südafrika sei vom Covid – gemeint das Wuhan-Virus – schwer getroffen worden. Bisher seien rund 18.000 Infizierte und 339 Covid-Tote gemeldet worden.
Den Begriff der Lächerlichkeit verfallen versteht die Journaille immer nur in Bezug auf politische Gegner. Sonst wäre eine einfache Milchmädchen-Rechnung aufgefallen:
18.000 Infizierte, bei 59 Millionen Einwohnern? Ein nicht einmal wahrnehmbarer Subpromille-Satz.
Und 339 Covid-Tote? Das heißt, Tote, die mit dem Wuhan-Virus infiziert waren, gleich woran sie gestorben sind.
Dem steht gegenüber, dass in Südafrika täglich rund 60 Menschen Gewalt- verbrechen zum Opfer fallen. Für 339 Ermordete braucht es da nicht einmal eine Woche.
Auf diese Weise wird händeringend und ohne den Funken von Vernunft die Gefährlichkeit eines Virus heraufbeschworen. Das sollte sich jeder vor Augen halten, bevor er oder sie ein Stofftuch vor das Gesicht hängt.

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