Warnung vor Datenraub

January 29, 2020 by hotminnie

Viele Firmen leben heute vom Datenhandel. Sie beuten vorwiegend jene Dummen aus, die leichtfertig mit ihren Daten umgehen.
Eines der beliebtesten Mittel, um Daten zu erlangen, sind sogenannte „Apps“. Kleine Anwendungen, die man sich unachtsam auf das Smartphone lädt. Der eigentliche Zweck von Apps ist es, alles über den Verwender an den Anbieter weiterzumelden. Das eben sind Daten, mit denen es sich verdienen lässt.
Die unausweichliche Folge der App-Kultur ist es, ganz alltägliche Handlungen nur mehr über die Anwendung per App zugänglich zu machen. Bekanntestes Beispiel dafür ist das Ausleihen von „E-Scootern“.
Das österreichische Telekom-Unternehmen A1, einst als Telekom Austria marktbeherrschend, braucht Einnahmen. Geld, das sich am besten auf dem Datenmarkt erwirtschaften lässt.
Internet-Bestellungen, und damit Zustelldienst, nehmen zu. Das Angebot von A1 sind deshalb neue Paketstationen, unter anderem auf Bahnhöfen und in ehemaligen Telefonzellen.
Der Trick ist einfach. Für die Nutzung der Paketstationen wird eine App auf dem Smartphone benötigt. Mit dieser App wird eine Station in der Umgebung gesucht und Sender und Empfänger werden mittels Mobilrufnummer festgelegt. Die Personen erhalten dann einen QR-Code zugeschickt, mit dem das Paketfach geöffnet werden kann. Die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger erfolgt direkt.
Das bedeutet, in geschäftlichem Sinn, A1 erhält alle User-Daten. Telefonnummern, Standorte, was wo bei wem bestellt und von wem wohin geliefert wurde, Käufer- und Bezahlungsdaten. Denn abgerechnet wird natürlich auch per Smartphone.
Ein kompletter Datensatz dieser Art kann schon mal bis zu fünfstellige Gewinne einfahren.

tippical

Jedenfalls – solange es Dumme gibt, deren Leben nur mehr aus „Handy“ besteht.

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