Das auffallende Boulevard-Blatt

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January 12, 2020 by hotminnie

Die kleinformatige österreichische Kronenzeitung fällt seit einiger Zeit nicht nur durch ihre betrügerische Werbung für überteuerte Amazon-Angebote auf. Andere Dinge sind es nicht minder, die dem sozialistischen Blatt Aufmerksamkeit zukommen lassen sollten.

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die Kronenzeitung einer der Auftraggeber für die unrühmliche Ibiza-Story war, die letztendlich der Freiheit- lichen Partei (FPÖ) die Hälfte ihrer Stimmen kostete. Ausführender war der iranische Anwalt Ramin Mirfakhrai, der zusammen mit einer Bande krimineller Komplizen die Tat verübte.
Als Teil der Vereinbarung mit der Kronenzeitung hatte Mirfakhrai seine Freundin Katia Wagner bei der Kronenzeitung untergebracht. Letzte Zweifel an dem Deal wurden jetzt beseitigt, als die journalistisch unbeleckte Wagner in freundlichsten Tönen für die neue Regierung und vor allem für die Beteiligung der Kommunisten an derselben warb.
Schließlich leben Medien in Österreich davon, mittels linker Regierungs- beteiligungen großzügige Förderungen zu genießen – um die rapide schwindende Zahl echter Leser auszugleichen. Das wäre durch eine weitere Beteiligung der FPÖ an der Regierung empfindlich gestört worden.
Politische Agitation durch die Freundin Mirfakhrais, besser könnte man die Linie der Kronenzeitung – als Manipulationsmedium und nicht als Informationsmedium – nicht herausstellen.

Bildung bleibt da auf der Strecke; schon lange ist bei Journalisten von Partei- medien nicht mehr verlangt, eine Grundschulbildung vorzuweisen, wichtig ist nur mehr das richtige Parteibuch.
Nicht konnte das deutlicher zeigen als ein Bericht über einen kleinen italienischen Ort. „Das mittelalterliche Dorf Corenno Plinio am Westufer des Comer See“ hieß es da, in holprigem Deutsch. Leser, die den Lago di Como kennen, rieben sich die Augen – weil sie den Ort am Westufer des Sees nicht fanden. Dieser liegt nämlich am Ostufer.
Aber Osten und Westen zu verwechseln scheint mittlerweile die Standardlinie des linken Blattes zu sein.
Meistgelesene Zeitung Österreichs? Nun ja, man kann jetzt immerhin auf einige zigtausend Grün-Wähler als Stammkunden zählen.

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