Wahlbetrug im Visier

December 21, 2019 by hotminnie

Die Wahlbehörde des Bundesstaates Maryland wurde geklagt, weil sie sich weigerte, Wähler-Registrierungsdaten offenzulegen. Die Offenlegung ist im National Voter Registration Act ausdrücklich vorgesehen.
Die Public Interest Legal Foundation (PILF) hatte eine Offenlegung beantragt, auch die Gebühr dafür gezahlt (von wenigen hundert US$). Durch das Verfahren kommen auf die Behörde jetzt, unnötigerweise, hohe Anwalts- und sonstige Kosten zu.
PILF hatte deshalb die Daten angefordert, weil auch in anderen Gebieten grobe Unregelmäßigkeiten der Wählerregistrierung aufgefunden worden waren.
In Detroit beispielsweise waren 2.500 bereits verstorbene Wahlberechtigte auf den Listen aufgefunden worden, dazu mehr als 5.000 Wahlberechtigte, die mehrfach aufschienen, und insgesamt 511.786 gelistete Wahlberechtigte in der Stadt, die nur 479.267 legal Wahlberechtigte aufweist. Das war besonders deshalb aufgefallen, da Donald Trump Michigan mit nur 10.000 Stimmen Vorsprung gewonnen hatte, seine Quote mit realen Wählerzahlen daher noch viel höher gewesen wäre.
Auch in Palm Beach County, Florida, waren 24.000 gelistete Wahlberechtigte festgestellt worden, die entweder schon verstorben oder mehrfach eingetragen waren.
Vor der nächsten Präsidentschaftswahl erscheint es deshalb besonders wichtig, den Dschungel inkorrekter Wählerverzeichnisse zu durchforsten.

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