Der Werte-Wandel

October 29, 2019 by hotminnie

Das Wahlergebnis im deutschen Bundesland Thüringen brachte ein hochbrisantes Ergebnis, das vielen Deutschen noch nicht zu Bewusstsein gekommen ist. Die Linke wurde als stärkste Partei gewählt – wenn sie auch ihre bisherigen Koalitions- partner verlor. Insgesamt, auf die Gesamtzahl der Wähler bezogen, erhielt die Linke rund 20% der Stimmen.
Die Linke ist, was viele nicht mehr wahrhaben wollen, die ehemals Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die direkte Nachfolgerin der NSdAP. Mittels eines dichten Netzes an Spitzeln (eine der bekanntesten davon Anetta Kahane) und gestützt auf die Bayonette der sowjetischen Roten Armee hatte die SED die Bevölkerung Ostdeutschlands über Jahrzehnte hinweg in brutaler Unterdrückung gehalten.
Während sich dieselbe Partei heute demokratisch gibt – was sie nie war – waren zahllose Deutsche eingekerkert und ermordet worden; war eine große Zahl an Asiaten, unter anderem aus Vietnam, als billige Sklaven missbraucht worden.
Die SED hatte Terrorgruppen in Europa ausgebildet und finanziert, darunter die RAF; deutsches Personal hatte Terroristen in Afrika und anderswo ausgebildet und geführt. Die 68er-Aufstände, heute oft als Studentenproteste verniedlicht, waren aus der DDR organisiert und geleitet worden, um von der Tet-Offensive in Vietnam abzulenken.
Während sich die SED (Die Linke) heute als sozial darstellt und am liebsten alle nach Europa strömenden Scheinflüchtlinge aufnehmen will, waren Deutsche, die vor der SED-Diktatur fliehen wollten, wie Hasen abgeknallt worden.
Der Paukenschlag folgte der Wahl auf dem Fuß. Der Chef der weit abgesackten CDU in Thüringen, Mike Mohring, deutete Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Linken an. Er berief sich dabei auf die Zustimmung der Kanzlerin Angela Merkel – einer ehemaligen SED-Funktionärin.
Die ehemals konservative CDU schmiss damit den letzten hinderlichen Ballast über Bord. Um an der Macht mitnaschen zu können, schließt man nun nicht einmal mehr die Zusammenarbeit mit einer Mörderpartei aus.
Vertraut Mohring nur mehr der Unwissenheit seiner Wähler? Denn eine solche Koalition wäre, real gesehen, politischer Selbstmord für einen CDU-Politiker.

Im benachbarten Österreich geht es nicht minder bunt zu. Die letzten National- ratswahlen, im September, hatte Sebastian Kurz mit einer ideologiefrei neu aufgestellten Volkspartei gewonnen. Was ihm seither fehlt, ist ein Koalitions- partner.
Die Sozialistische Partei ist in sich völlig zerstritten, ihre Führung durch eine Quotenfrau wird nach allen Seiten gebeutelt. Die FPÖ, als einzige nichtlinke Partei, will Kurz nicht in seiner Regierung haben. In diese Richtung hatte schon im März 2019 die Türkei bei ihm interveniert.
Seit einem Monat schießen die sozialistischen Medien – andere gibt es nicht mehr in Österreich – Dauerfeuer. Sie fordern unbedingt die kommunistischen Grünen als Koalitionspartner von Kurz.
Die Grünen hatten schon bisher in allen Mitverantwortlichkeiten bewiesen, dass sie nicht regierungsfähig sind. Ihre einzige Ideologie besteht nur darin, Verkehr und Wirtschaft zu behindern, Verbote zu erlassen und neue Steuern zu erfinden.
Auch die Volkspartei war früher konservativ gewesen, wenn ihr auch jetzt ein Parteichef vorsteht, dem Ideologie völlig fremd ist. Das Gros der Parteimitglieder und Wähler schätzt eine Annäherung zwischen Kurz und den kommunistischen Grünen überhaupt nicht. Doch Kurz, mit seinem Netzwerk an ideologiefernen und politisch weitgehend unerfahrenen Mitläufern, konnte das nach der Wahl kaschieren.

Eine deutsche Partei, die sich (noch) christlich nennt, als Partner einer kommunistischen Mörderpartei? Eine österreichische Partei mit christlich-konservativem Hintergrund, als Partner einer asozialen kommunistischen Kadertruppe?
Sind Wähler wirklich so dumm, um diese marxistischen Machtspiele nicht zu durchschauen? Das bleibt abzuwarten. Es ist nicht anzunehmen, dass Mohring und Kurz das Liebäugeln mit dem äußersten linken Rand unbeschadet überstehen werden.

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