Ibiza Aufarbeiten

August 26, 2019 by hotminnie

Schön langsam wagen sich die Behörden an die Aufarbeitung des Ibiza-Skandals. Bei dem einige nicht denkende Politiker ihrer eigenen Unachtsamkeit wegen vorgeführt worden waren.
Nach nur drei Monaten wird bei Anwalt Mirfakhrai eine Hausdurchsuchung abgehalten. In der sicherlich richtigen Überlegung, dass drei Monate Zeit genug sein sollten, alles belastende Material rückstandsfrei verschwinden zu lassen.
Die deutschen Justizbehörden zieren sich weiter, Ermittlungen rund um die kriminellen Links-Medien Spiegel und Süddeutsche stehen noch in weiter Ferne. Obwohl doch beide immer wieder in solche Skandale verwickelt sind, siehe die ominösen (und weitgehend erfundenen) Panama Papers.
Die Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer legten jetzt mit neuen Anschuldigungen nach. Die beiden behaupten, ihnen sei vor einigen Monaten ein heimlich aufgenommenes Video zugespielt worden. Glaubwürdigkeit – wie bei diesen Medien üblich. Die SZ war von Beginn an in die Herstellung und Verbreitung des Ibiza-Videos eingebunden, Obermaier/Obermayer hatten schon seit mindestens zwei Jahren nachweislich volles Wissen darüber.
In ihrem Buch Die Ibiza-Affäre stellen die beiden linksextremen Journalisten alles so dar, als hätten sie Informationen anonym zugespielt bekommen; weigern sich, ihre angeblichen Informanten zu nennen. Pressefreiheit? Bei Straftaten?
Die auch in Deutschland sozialistisch dominierte Justiz will es, so scheints, gar nicht erst versuchen.
Wahlkampf wird heute eben durch mediale Fake News geführt. Sonst müsste man zu Sachthemen greifen, das wäre eine unwirkliche Option.
Von der SZ wurde dabei auch noch eine dubiose Agentur eingebunden: nachtagenten.de. Dieses angebliche Medium gibt es nur in Deutschland. Das Impressum allerdings lautet auf eine InterMediaGroup ltd, mit einer Adresse in Wilmington, Delaware. An jener Adresse steht ein Vollglas-Bürogebäude, eine rasche Nachfrage ergab, dass diese Firma dort nicht bekannt ist.
Nachtagenten richtet sich an freizeit-orientierte Menschen, die einen tieferen Einblick in das Nachtleben gewinnen möchten und zu allen relevanten Themen tagesaktuell, kompetent und schnell informiert werden wollen, heißt es.
Die Nachtagenten können es noch besser. Trotz US-Adresse wird eine deutsche T-Mobile Mobilnummer angegeben. Jemand, der in Wilmington ist, soll extra in Deutschland anrufen? Für wie blöd hält die SZ alle? Die Faxnummer betrifft den Bereich Hannover, auch das klingt nicht nach dem Bundesstaat Delaware.
Aber Ibiza ist eine der Locations, in denen die Nachtagenten tätig sind. Zwar kommen keine Fragen der Justiz, aber über Hintertürchen erfährt man, dass die Nachtagenten unter anderem auch eine bestimmte, verwanzte Villa für Kurzzeit-Aktionen anbieten.
Der Geschäftsführer der Nachtagenten, Behrang Ghassemi, soll aus dem Iran stammen und zum Bekanntenkreis eines bestimmten iranischen Anwalts in Wien zählen. Auch das kann beim besten Willen nur Zufall sein.
Doch ein Pünktchen kommt immer noch dazu. Die Adresse 1011 Centre Road, in Wilmington, ist als eine der Adressen jenes berühmt-berüchtigten International Consortium of Investigative Journalists angegeben, eines angeblichen globalen Netzwerks von „mehr als 190 investigativen Journalisten in mehr als 65 Ländern“.
Jetzt bleibt kein Auge trocken. Dieses Netzwerk wird – von der Süddeutschen Zeitung betrieben und war tatkräftig an der Fälschung eines Großteil der sogenannten Panama und Paradise Papers beteiligt, die von der Süddeutschen dann vermarktet worden waren.
Soll dann irgend wer noch dem Duo Obermaier/Obermayer glauben, dass sie von allen diesen Dingen nur ganz zufällig und über anonyme Informanten erfahren hätten?

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