Juden oder Juden ?

August 17, 2019 by hotminnie

Rainald Becker, Chefredakteur des SPD-Parteisenders ARD, kritisierte die Entscheidung Israels, zwei US-Abgeordnete nicht einreisen zu lassen. Israel werde immer mehr zum Büttel der USA, zwitscherte Becker und machte damit aus seiner politischen Gesinnung keinen Hehl.
Da das “Netz” nicht nur von ultralinker SS benutzt wird, rannte Becker in Kritik, ihm wurde Antisemitismus vorgeworfen.

rabecker

Becker konterte gegenüber der SPD-nahen Deutschen Presse-Agentur, Kritik an Israel oder an israelischer Politik habe “nichts, aber auch gar nichts, mit Anti- semitismus zu tun”.
“Ich finde es grundsätzlich schwierig, wenn ein Land Menschen die Einreise verweigert, die eine nicht genehme Gesinnung haben”, fügte Becker hinzu. “Wenn wir damit anfangen, dann haben wir sehr schnell eine ganz andere Welt, in der wir leben.”
Damit lag Becker genau auf Parteilinie. Immerhin gewährte Deutschland in den letzten Jahren einigen Millionen von Personen die Einreise, obwohl sie eine mit demokratischen Werten und dem Grundgesetz unvereinbare Gesinnung pflegen. Der gleiche politische Unsinn kann aber schwerlich auch von anderen Staaten verlangt werden.
Becker lag auch damit zielgenau auf Parteilinie – jener der SPD – dass man sich zwar (nach außen hin) gegen Kritik an Juden ausspreche, Israel aber nicht als jüdischen Staat anerkenne. Deshalb hält Deutschland bekanntlich auch an der “Lösung” zweier arabischer Staaten im Nahen Osten fest.
Ob Redakteure eines durch Zwangsabgaben finanzierten Mediums einseitig politische Äußerungen treffen sollen, danach zu fragen erübrigt sich. Becker ist nur einer von vielen davon.

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