Asylbetrüger auf dem Rasen

August 8, 2019 by hotminnie

In Hamburg, beim Fußballverein HSV, herrscht Unruhe. Ein Spieler des Vereins, namens Bakery Jatta, war angeblich 2015 als „Flüchtling“ aus Afrika nach Deutschland gekommen. Wie fast alle dieser Scheinflüchtlinge konnte sich Jatta nicht ausweisen, gab sich als Minderjähriger aus – weil Minderjährige in Deutsch- land automatisch einen Aufenthaltstitel bekommen und vor Abschiebung geschützt werden.

bjatta

Bakery Jatta wurde schon nach kürzester Zeit beim HSV als Fußballspieler unter Vertrag genommen. Dem Verein zufolge fiel es nicht auf, dass da ein (angeblich) Jugendlicher aus Afrika, angeblich ohne Vorerfahrung, Talent auf Vertragsniveau zeigte.
Schon wenige Monate später wurde der HSV darauf hingewiesen, dass Jatta mit richtigem Namen Bakary Daffeh heiße, drei Jahre älter sei als angegeben und in Gambia schon bei Vereinen gespielt habe. Der HSV glaubte das nicht, weil – so die Pointe – Jattas gültiger Reisepass inklusive Aufenthaltsgenehmigung vorliege.
Das nun setzte, wenn auch erst nach Jahren, die Schneckenbehörden in Bewegung. Wie kann jemand, der illegal einreiste und seine Identität nicht nachweisen konnte, einen Reisepass besitzen? Der Reisepass, mit sichtlich falschen Daten, kann daher auch nur eine Fälschung sein.
Und wieso wurde jemand, der in seiner Heimat nie gefährdet war, entgegen dem deutschen Grundgesetz als Geflüchteter anerkannt?
Der massenhafte Asylbetrug fand solcherart auch im Sport Einzug. Mit noch nicht absehbaren Folgen: Denn wenn Jatta unter einer falschen Identität unter Vertrag genommen worden war, wäre er nicht spielberechtigt, dem HSV müssten daher alle Punkte jener Spiele aberkannt werden, in denen Jatta auflief.
Diese Verwicklungen werden also in jedem Fall auch noch Gerichte beschäftigen.

Archives

Categories

%d bloggers like this: