Sicherheitsdienste

July 28, 2019 by hotminnie

In Österreichs Städten grassiert Unverständnis. Wegen der zunehmenden Unsicherheit in der Öffentlichkeit hatte die Freiheitliche Partei in einigen Städten eine eigene Sicherheitswache gefordert, um die Lage zu verbessern. Das war immer wieder durch Sozialisten abgelehnt worden, „Law and Order“ sei unerwünscht und erinnere an den Nazi-Staat.
In Schwechat, einer Kleinstadt östlich von Wien und unweit des Wiener Flug- hafens, war es immer wieder zu Fällen von Lärmbelästigung und Vandalismus gekommen und hatte die Zahl der Straftaten zugenommen.
Die sozialistische Bürgermeisterin Karin Baier ließ aufhorchen, indem sie eine private Sicherheitsfirma engagierte. Die Sicherheitsmitarbeiter fahren mit dem Rad bestimmte Plätze im Gemeindegebiet ab, um dort für Ordnung zu sorgen. Erinnerung an den Nazi-Staat?
Warum das in Schwechat geht, ist einfach erklärt: Wenn es die Sozialisten wünschen, darf niemand dagegen sein. Ein wichtiges Prinzip des Marxismus.
Die Initiative werde auch von der Bevölkerung positiv aufgenommen, weiß Bürgermeisterin Baier zu berichten. Ja, das würde sie auch anderswo – wenn die Sozialisten nicht dagegen gewesen wären. Der Sicherheitsdienst sei nicht aus Misstrauen gegenüber der örtlichen Polizei eingerichtet worden, sondern als Ergänzung, betont Baier, weil die Polizei sich nicht um jede Kleinigkeit kümmern könne. Das ist neu, weil es das Gewaltmonopol des Staates direkt in Frage stellt.
Die Message von links ist angekommen. Private Sicherheitsdienste nur dann, wenn von Sozialisten gewünscht, und Polizei bringt es nicht.

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