Der neue Stil

July 13, 2019 by hotminnie

Viele Leute – aber nur wenige Moslems – kennen den Koran. So schwierig ist er nicht zu lesen. Moslems wird oft abgeraten, den Koran zu lesen, denn was darin steht, passt sehr oft nicht in das Weltbild radikaler Parteien und Sekten.
Ein typisches Beispiel: Woran erkennt man eine echte Moslem-Frau? Sie trägt kein Kopftuch. Dieses ist das politische Symbol fanatischer Organisationen, beruht aber eben nicht auf dem Koran.
Wie steht es doch im “Buch der Bücher”, sinngleich in allen Versionen?
Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen.
Eine ganz eindeutige Anweisung, dass Frauen nicht halbnackt umherlaufen sollen, sondern ihre Brüste und Geschlechtsteile zu bedecken hätten. Dass das mit dem oft als einziges Kleidungsstück getragenen Tuch geschehen soll, ist nicht weniger verständlich.
Dort steht kein Wort von engen Jeans, Leggins, T-Shirts, Blusen. Kein Wort aber auch von Kopftüchern, von Verhüllung des Kopfes. An dem Wort des “Propheten” (wer immer das war) darf jedoch nicht gerüttelt werden.

omar-head

Die aus dem Al-Shabaab-Umfeld in Somalia stammende US-Extremistin Ilhan Omar zeigt gern ihre Auffassung von Islam vor. Wie viele aufstrebende Jung-Moselinchen trägt sie kein, zugegeben unbequemes Tuch um sich, sondern oft enge Hosen, halbdurchsichtige Blusen und ähnlich Modernes.
Auch das klassische Kopftuch hat bei ihr ausgedient. Eine Turban-ähnliche Verschnürung beseitigt jeden Rest von Tuch. Ihre Bewunderer sagen zwar, “she is black, visibly Muslim”. Was an dieser Verkleidung “Muslim“ sein soll, sagen sie nicht. Weil sie eben den Koran noch nie gelesen haben. Wozu auch, wenn es um Politik geht.

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