Urteil mit Beigeschmack

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July 10, 2019 by hotminnie

Unter geringer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurde heute ein irakischer Asylbetrüger in Wiesbaden verurteilt. Er hatte die erst 14-jährige Susanne Feldmann überfallen, vergewaltigt und brutal ermordet.
Danach hatte der Mörder seiner Bezeichnung als Geflüchteter alle Ehre gegeben, indem er – ohne Reisepass, was nur bei Nichteuropäern geht – aus Deutschland in den Irak flüchtete. Von dort war er von deutschen Polizisten in einer illegalen Aktion abgeholt und nach Deutschland zurückgebracht worden (wir berichteten), um ihm die Todesstrafe zu ersparen. Gegen den Präsidenten der Bundespolizei, Dieter Romann, der diese Aktion inszeniert hatte, laufen deswegen Strafverfahren.

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Ali Bashar, der keine Gefühlsregung zeigte, wurde vom Gericht in Wiesbaden zu lebenslanger Haft verurteilt. Das warf großes Unbehagen auf.
1. – Lebenslang? Das Gericht nahm bei Bashar, der schon mehrere Jahre älter ist, ein Tatzeitalter von 21 Jahren an. Deshalb sei er nach dem Jugendstrafrecht zu behandeln, und erhielt nur 15 Jahre Maximum. Lebenslang? Das Alter von Tätern darf in Deutschland nicht untersucht werden, das verstoße gegen die Menschen- würde (und würde durchwegs zu höheren Strafen führen).
2. – Gegen die beantragte Sicherheitsverwahrung äußerte das Gericht Vorbehalte. Der Mörder sei doch noch so jung und halte sich erst so kurz (angeblich seit 2015) in Deutschland auf. Laut Staatsanwältin Sabine Kolb-Schlotter würde dann jedenfalls eine Gefährdungsanalyse durchgeführt.
3. – Bedeutungsvoll hing in der Luft, weshalb sich der Täter in Deutschland aufhalten durfte. Bashars Asylantrag war 2016 abgelehnt worden. 2018 hatte er den Mord begangen, mit weiteren Straftaten dazwischen. Warum war er noch in Deutschland?

Die Einstellung des Mörders wurde genüßlich aufbereitet. Auf die Frage, was ihm an Deutschland gefiele, hatte Bashar geantwortet: Man erhalte Geld, ohne zu arbeiten. Man könne Sex haben, ohne Rache von Angehörigen fürchten zu müssen. Man könne ungestört Alkohol trinken und mit Drogen handeln. Einstellungen, die mindestens 9 von 10 Scheinflüchtlingen ebenso sehen.
Gegenüber der WELT-Reporterin Gisela Friedrichsen, die ihn in der Haft besuchte, beschwerte sich Ali Bashar, er habe zu wenige Zigaretten, zu wenige TV-Kanäle und keinen Ausgang. Er habe doch nur ein Mädchen getötet, und alle Mädchen (gemeint, deutsche) seien Huren (sluts).
Fazit: Die deutsche Justiz verurteilte einen Mörder. Doch ein Ruhmesblatt kam nicht heraus. Sollte Deutschland irgendwann wieder aus seinen politischen Strudeln herausfinden, werden sich verantwortungsbewusste Politiker überlegen müssen, ob das Jugendstrafrecht noch zeitgemäß ist. Ein Mörder und Gewaltverbrecher ist ein Mörder und Gewaltverbrecher, gleich ob 14 oder 34.
Gegen Ali Bashar wartet noch ein weiteres Verfahren. Er hatte sich durch einen Komplizen Mädchen zutreiben lassen, um diese sexuell zu genießen. Zu welcher Strafe wird man ihn dann verurteilen?

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