Die israelische Dummheit

June 2, 2019 by hotminnie

Einmal im Jahr feiert Israel den Jerusalem Day, zur Erinnerung an die Befreiung Jerusalems von der 19 Jahre dauernden jordanischen Besetzung. Eine Befreiung, die einen sehr dunklen Fleck hinterließ: Man erlaubte Jordanien die Verwaltung des Tempelberges.
Das führte im Lauf der Zeit zu schwerwiegenden Folgen. Uralte archäologische Stätten innerhalb des Tempelberges wurden durch fanatische Moslems unwiederbringlich zerstört. Juden dürfen nicht mehr auf den Tempelberg, ihre heiligste Stätte, außer an hohen Feiertagen. Die terroristische Hamas übernahm die Verwaltungsstrukturen auf dem Tempelberg, koordiniert von dort aus Terroanschläge und legte große Waffenlager an.
Der Mut zur logischen Konsequenz nach der Rückeroberung des Tempelberges – nämlich ein Zutrittsverbot für Moslems – fehlte Israel bis heute. Das unvermeidliche Ergebnis ist das Hochschaukeln von Spannungen und zunehmende Gewalt.
Am Jerusalem Day dürfen Juden auf den Tempelberg. Absolut erwartet begannen arabische Banden zu randalieren, griffen israelisches Sicherheitspersonal mit Steinen, Messern und allem Verfügbaren an und verbarrikadierten sich schließlich in der sogenannten Al-Aqsa Moschee, wo sie von bewaffneten Hamas-Terroristen unterstützt wurden. Die Polizei musste die Barrikaden vor der Al-Aqsa Moschee aufbrechen, um die Ausschreitungen zu beenden.
An Feiern war nicht zu denken. Israel wird sich überlegen müssen, ob es sich weiter von arabischen Terrorgruppen vorführen lassen will, oder endlich – jedenfalls in der eigenen Hauptstadt – energischer durchgreift.

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