Die Hauptstadt-Polemik

May 12, 2019 by hotminnie

Ein israelisches Werbevideo, für den Song Contest, sorgte für die üblichen Proteste. Jerusalem wurde als „unsere geliebte Hauptstadt“ bezeichnet; gemeint jene Israels.
Die Terror-Organisation PLO wütete sofort los und legte Protest bei der Europäischen Rundfunkunion ein. Die PLO will Jerusalem als Hauptstadt eines arabischen Palästina sehen – das es jedoch nicht gibt. Auch die Al-Aksa-Moschee sei gezeigt worden, und die gehöre doch zu Ost-Jerusalem, beschwerte sich die PLO. Dass dieses Bauwerk auf dem jüdischen Tempelberg liegt, will man nicht wahrhaben, weil es erklärte Politik radikaler Araber ist, dass in „Palästina“ niemals Juden lebten.
Linksextreme Medien in Europa legten das übliche Schäuflein nach. Israel habe den Ostteil Jerusalems samt der historischen Altstadt im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt und 1980 annektiert. Das ist die gängige Meinung der antisemitischen EU-Führung.
Kein Wort davon, dass Jordanien 1948 das Westjordanland und einen Teil Jerusalems erobert hatte und diese Gebiete von Israel 1867 zurückerobert worden waren.
Israels Politik ist seit Jahrzehnten zu nachgiebig. Die Räumung des Tempelberges und ein Betretungsverbot für Moslems wird von jeder neuen Regierung gefordert, lässt aber immer noch auf sich warten. Dass sich die terroristische PLO jetzt „Autonomiebehörde“ nennt, kann an dieser Notwendigkeit nichts ändern.

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