Die Wellen der Ägäis

May 4, 2019 by hotminnie

Wann immer Kritik an der Zuwanderung Illegaler nach Europa hochkommt, muss wieder das Mittelmeer herhalten.
Vor der türkischen Stadt Ayvalik, gegenüber der griechischen Insel Lesbos, sei ein Boot mit „Flüchtlingen“ gesunken. Angeblich seien dabei vier Frauen und fünf Kinder ertrunken. Beweise dafür gibt es keine, auch wenn die türkische Küsten- wache behauptet, sie habe einige Überlebende aufgefischt.
Auf die Staatsangehörigkeit der angeblichen Schiffbrüchigen gebe es keine Hinweise.
Die Glaubwürdigkeit solcher angeblicher Unfälle ist allgemein sehr umstritten. Denn bei den meisten dieser Bootsunglücke werden keine Leichen gefunden, oft auch nicht einmal ein Hinweis, dass das Boot existiert hatte.
Die See-Enge zwischen Ayvalik und Lesbos ist überdies nur wenige Kilometer breit, dicht befahren und wird vom türkischen Militär scharf bewacht. Ob die türkische Küstenwache, die dann angeblich sofort Überlebende aufgefischt habe, das Boot wirklich nicht früher bemerkt hätte, bleibt dahingestellt.
Viel schwerwiegender ist jedoch ein anderer Umstand, der intensiv übersehen wird. Die Türkei hatte von der EU einige Milliarden Euro erhalten, um genau solche „Bootsflüchtlinge“ wieder zurückzunehmen. Das Geld wurde eingesteckt, das Abkommen funktionierte nie. Denn die Türkei nimmt diese Scheinflüchtlinge nicht zurück, lässt die EU auch noch die Kosten für ihre Versorgung tragen.

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