Berlin feiert

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May 2, 2019 by hotminnie

Am 1. Mai glich die Stadt einer riesigen Festwiese. Die Innenstadt wurde in weiten Teilen zur Partyzone. Bei den Demonstrationen gab es nur vereinzelt Randale – am Jüdischen Museum wurde die Demo schließlich abgebrochen. So berichtete die Frankfurter Rundschau. Und fügte gleich hinzu:
Wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Beides ist verständlich, da die FR von der Kommunistin Bascha Mika geleitet wird, die davor 20 Jahre lang bei der kommunistischen taz in Berlin werkte.
Was geschah da wirklich in Berlin? Nichts Außergewöhnliches. Linksextreme, Terrorgruppen und Neonazis feierten den 1. Mai auf ihre Weise.

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In Berlin-Kreuzberg hatten etwa 13.000 Linksextreme einen Demonstrationszug gebildet, dem sich auch der Schwarze Block der Neonazis und „Palästina-Freunde“ angeschlossen hatten; die letzteren Hamas- und Fatah-Sympathisanten. Von Dächern wurden schwarzweißrote Flaggen gezeigt, manche auch mit jihadistischen Aufschriften. Alles richtig Berlinerisch.
Die Demonstration war zwar nicht genehmigt – Gesetze gelten nur für Spieß- bürger und Kapitalisten – wurde aber von der Polizei geduldet. Aufrechterhaltung der Ordnung ist weder beim dunkelroten Berliner Stadtsenat noch bei der kommunistischen Bezirksbürgermeisterin gefragt.

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Wenn alles gut läuft, wird beim traditionellen „Myfest“ friedlich in den Mai getanzt. So wurde es im Vorfeld verkündet. Wie der Tanz aussah, konnte man gut besichtigen.

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Angeblich erst nach dem Ende der Demonstration hätte es einen kurzzeitigen Gewaltausbruch gegeben. Verfolgt man das Bildmaterial, kann man am Tageslicht gut sehen, dass die Ausschreitungen gleich zu Beginn einsetzten und dann bis in die Nacht dauerten.
Polizei wurde mit Steinen, Knüppeln, Flaschen und Brandsätzen angegriffen, hauptsächlich von den Neonazi-Kadern des Schwarzen Blocks. Angeblich seien die Angriffe rasch beendet worden, so die Polizei. Ob man stundenlange Ausschreitungen bei einer nicht angemeldeten Demonstration als rasch beendet bezeichnen kann, bleibt dahingestellt. Bei 7.000 Polizisten gegen rund 13.000 Randalierer, da hätte man sich besseres erwartet. Wie meistens bei solchen Demonstration von „links“ wurden auch keine Wasserwerfer eingesetzt. Sonst könnten die Randalierer wahrscheinlich zu sauber werden.

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Die Auswirkungen des friedlichen Myfests waren wie üblich. Dutzende beschädigte Läden und Bankfilialen – es sind böse Kapitalisten, gegen die jedes Mittel recht ist. Und von der Polizei verschwiegen, brannten dann in der Nacht so um die zwei Dutzend Autos ab.
SPD, Grüne und SED freuten sich jedenfalls. Ihre Anhänger bekamen etwas geboten, konnten sich mal wieder richtig austoben. Berlin eben.

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