Parteijustiz schützt Muslimbruder

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April 24, 2019 by hotminnie

Im Wiener Landesgericht für Strafsachen lief am Dienstag das nächste Urteil auf Bestellung ab. Farid Hafez, einer der bekanntesten Muslimbrüder in Österreich und darüber hinaus, hatte gegen den deutschen Politologen Michael Ley eine Privat- anklage eingebracht.
Ley habe ihn, Hafez, als antisemitischen Muslimbruder bezeichnet und dadurch in seiner Ehre gekränkt.
Den Ausgang des Verfahrens konnte man schon gleich zu Beginn abschätzen, berichteten Zuhörer. Richter Gerhard Wagner ließ keine Beweisanträge zu, hatte keine Zeugen geladen, und bedachte den Angeklagten meist mit zynischem Lächeln.
Farid Hafez sagte falsch aus, indem er behauptete, kein Muslimbruder zu sein. Selbstverständlich ist er das. Aus einer ägyptischen Muslimbrüder-Familie stammend, ist Hafez automatisch Mitglied der Muslimbruderschaft. Ohne Beweis- verfahren aber natürlich nicht belegbar. Seine gesamte Tätigkeit richtet Hafez darauf aus, die Ideologie der Muslimbruderschaft zu verbreiten. Am Auffallendsten durch seine Anprangerung der „Islamophobie“ – worunter Hafez und seine Gesinnungsgenossen „antimuslimischen Rassismus“ verstehen. Alle Kritiker des Islam werden dadurch automatisch als Rassisten abgestempelt, eine sachliche Diskussion ausgeschlossen.
Ausgegangen war die Auseinandersetzung von einer Veranstaltung in Köln-Ehrenfeld, organisiert von der staatlichen türkischen Behörde Diyanet. Daran hatten aus Österreich teilgenommen:
Ümit Vural, als Vertreter der Milli Görüs.
Seyfi Recalar, ein Diyanet-Beamter, die ATIB vertretend.
Senat Kusur, als Vertreter des bosnischen Rijaset.
Farid Hafez und Muhammed Al-Khoutani von der Muslimbruderschaft.
Andere als diese Vertreter radikal-islamischer – und ausnahmslos fanatisch antijüdischer – Organisationen waren nicht zugelassen. In der, in Deutschland heftig kritisierten Veranstaltung wurden unter anderem die Einrichtung einer zentralen Propagandastelle und ein koordiniertes Vorgehen gegen Israel beschlossen. Von Antisemitismus daher keine Spur, so zumindest aus Sicht von Hafez.
Die österreichische Parteijustiz ist angewiesen, alle Kritiker des Islam zu verurteilen und mundtot zu machen. Kein einziger Moslem wurde bisher angeklagt oder verurteilt, weil er etwa gegen Christen hetzte – wie es praktisch täglich geschieht.
Rechtsstaat? Ein in Österreich unbekannter Begriff.

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