Umvolkung gefährdet Proporz

April 15, 2019 by hotminnie

In den letzten fünf Jahren gab es in Südtirol 10.793 Staatsbürgerschafts- verleihungen an Ausländer. In vielen Fällen wurde die Staatsbürgerschaft schon nach kurzem Aufenthalt verliehen.
Diese, insgesamt von außerhalb Europas stammenden Eingebürgerten werden grundsätzlich zur italienischen Volksgruppe gezählt, lernen auch fast nur Italienisch.
Durch diese überwiegende Integration der Ausländer in die italienische Sprach- gruppe wird langfristig der Proporz in Süd-Tirol verändert, weil der prozentuale Anteil deutscher Süd-Tiroler stetig abnimmt. Daher ist es unabdingbar dafür zu sorgen, dass Ausländer auch die deutsche Sprache erlernen! Das ist aber bei Italienern unerwünscht.
Der Großteil dieser Eingebürgerten lässt sich in Bozen nieder. Dessen faschistisch dominierte Stadtverwaltung fördert das, weil die Neo-Italiener wichtige Stimmen gegen die ungeliebten Tirolesi bringen. Eine Trennung zwischen dem überwiegend deutschsprachigen ländlichen Raum und wenigen, überwiegend italienisch- sprachigen Städten gefährdet letztlich auch die Autonomie.
Es wäre an der Zeit, die oftmals konträren Ansichten von Tirol und Südtirol mehr zu bündeln und Gemeinsamkeiten herauszustellen, nicht Trennendes (so wie die verfehlte Transitpolitik).

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