Islamisten wirbeln wieder

February 3, 2019 by hotminnie

Weil es so schwierig ist, sich in einem Rechtsstaat zurechtzufinden, mault Ümit Vural, Chef der IGGÖ in Österreich, schon wieder.
Seiner Darstellung nach würden in 65 Moscheen in Österreich Imame fehlen. Ein gestörtes Verhältnis zu Gesetzen und Religion ist da nicht zu verleugnen.
Moscheen? Damit meint Vural wahrscheinlich die vielen kleinen „Kultur- und Sportvereine“, die sich als islamisch ausgeben. Das sind aber eben nur Vereine und keine religiösen Einrichtungen. Also auch keine Moscheen. Ein paar Teppiche auszulegen macht aus einem Vereinslokal noch lange keine Moschee.
Ümit Vural beklagt, Österreich habe zahlreiche türkische Imame heimgeschickt – die sich zwar unter dem Titel „Imam“ aufhielten, tatsächlich aber, als türkische Beamte, vorwiegend politische Aufgaben hatten.
Ein Imam ist – wie sagt man es einem Milli Görüs-Aktivisten? – nichts anderes als ein Vorbeter. Diese Funktion könnte in jeder islamischen Einrichtung jeder ausüben. Braucht man dafür ausländische Beamte? Mit Sicherheit nicht.
Vural möchte statt dessen eine besondere Imam-Ausbildung haben. Wofür, und worin, diese Vorbeter ausgebildet werden sollen, sagt Vural nicht. Das von der IGGÖ eingeführte Amtspriestertum ist jedenfalls im Islam nicht vorgesehen. Moslems verstehen das. Aktivisten des politischen Islam anscheinend nicht.

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