Caritas unterstützt Fremdunterbringung

January 30, 2019 by hotminnie

Michael Landau, umstrittener Chef der österreichischen Caritas, fand sich ein neues Jammerthema. Diesmal sind es nicht Ausländer, an denen die Caritas blendend verdient, sondern sogenannte Krisenpflegeeltern.
Das sind Leute, denen die Jugendwohlfahrt (zeitweise auch Kinder- und Jugendhilfe genannt) Kinder übergibt, die ihren Eltern abgenommen worden sind, um anschließend an Erziehungsheime oder Pflegeeltern verkauft zu werden.
Bei vielen dieser angeblichen Krisenfälle handelt es sich um Kleinkinder, teilweise frisch aus der Geburtsklinik, die rasch einmal entfremdet werden müssen, bevor sie eine Bindung zu den eigenen Eltern herstellen (Originalbegründungen aus zahlreichen Fällen).
Für Eltern gibt es Familienbeihilfe, bzw. Kindergeld. Um das fallen Eltern um, wenn das Kind plötzlich weg ist. Ein Gericht bestätigte jetzt, dass das Kindergeld Krisenpflegeeltern erst dann zustehe, wenn das Kind mindestens drei Monate bei ihnen ist.
Im Einklang mit der Sozialistischen Partei beklagt Landau diese Praxis, weil Krisenpflegeeltern „unterstützt, nicht belastet und schlechter gestellt“ sein sollten. Selbstverständlich geht der Caritas-Chef nicht darauf ein, dass diese Kinder eigentlich gar nicht zu Fremden kommen sollten. Dann würde er ja auch die eigene Praxis der Caritas in Frage stellen, Kinderheime zu betreiben.
Ein kleiner, lukrativer Nebeneffekt blieb verborgen. Kind weg, kein Kindergeld, heißt es für leibliche Eltern. Kind zu kurz dort, kein Kindergeld, heißt es für Krisenpflege- eltern. Also wird das Kindergeld in der Zwischenzeit – der Jugendwohlfahrt ausbezahlt (auch das ist belegt).
Die zuständige Ministerin, Juliane Bogner-Strauß, ist vollbeschäftigt mit Frauen- vertretung und der Jagd nach „sexistischem“ Verhalten böser Männer. Sie findet keine Zeit, dem grassierenden Kinderhandel Einhalt zu gebieten und der menschenrechtswidrigen Fremdunterbringung von Kindern ein Ende zu setzen. Das wäre echte Arbeit…

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