Urteil nach Mord an Pony

October 11, 2018 by hotminnie

BERICHT

In Nordirland wurde ein Jäger verurteilt, der auf der Jagd ein Pony erschossen hatte, weil er es für einen Fuchs hielt. Samuel McLean, 30, aus dem County Antrim, hat 120 Stunden Sozialdienst zu absolvieren und für das Pony £500 Entschädigung zu leisten.
Außerdem wird McLean wahrscheinlich seine Jagderlaubnis verlieren. Richter Peter King meinte dazu trocken: “Those who enjoy shooting and hunting as a sport are perfectly entitled to do so. However, with that sport comes significant obligations. Unfortunately, you have failed to handle your firearm in a responsible manner.”

Der Vorfall war schon vor einem Jahr passiert. Sam McLean hatte ein Tier bemerkt, das in einer kleinen Senke stand. Er hatte es mit dem ersten Schuss verfehlt, mit dem zweiten “erlegt“. Erst danach bemerkte McLean, dass es sich nicht um einen Fuchs gehandelt hatte, sondern um das 18 Monate alte Pony Maisie.
Ein Pony mit einem Fuchs zu verwechseln, spricht nicht für jagdliche Befähigung.
Rhonda Burns, die Besitzerin des Ponys, sagte, ihre Familie sei traumatisiert gewesen. Maisies Mutter, die Stute Bluebell, hatte sich noch vergeblich bemüht, Maisie wieder zum Leben zu bringen.

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