Erdogan lässt Schleier fallen

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September 30, 2018 by hotminnie

BERICHT

Die staatliche türkische Religionsbehörde Diyanet, direkt dem türkischen Diktator Recep Tayyip Erdoğan unterstehend und die Interessen seiner Partei AKP vertretend, biedert sich in Deutschland als Verein DITIB an. Spiegelt vor, nur religiös tätig zu sein.
Tatsächlich ist die Ditib eine politische Organisation der Türkei, ihre Indoktrinierer (modern Influencer genannt) und Organe sind ausnahmslos Beamte des türkischen Staates.

Die Parteifilialen der DITIB, „Moscheen“ genannt, schießen allerorten aus dem Boden. Auftrag der DITIB ist es, das Leben aller Türken in Deutschland bis in die letzte Ecke zu kontrollieren und auf Kurs der AKP zu bringen oder zu halten. Religion ist Nebensache, die DITIB lässt ungeniert überall die türkische Flagge wehen.
Gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung, aber unter dem Schutz eingeschüchterter Politiker, wurde im Kölner Stadtteil Ehrenfeld die bisher größte „Moschee“ in Deutschland errichtet; mit einer 36,5 Meter hohen Kuppel und zwei 55 Meter hohen Minaretten, alles geschmückt mit dem Halbmond, dem Zeichen der arabischen Mondgottheit Allah.
Die angeblich rund 30 Millionen Baukosten wurden vom türkischen Diyanet finanziert. Ein Klacks für diese Behörde, deren Jahresbudget um ein Vielfaches darüber liegt.
Am 29. September kam der erhabene Diktator Erdoğan persönlich nach Köln, um die neue Parteizentrale einzuweihen. Einzuweihen? Zumindest schrieben das alle Medien, die den Prunkbau auch „Gotteshaus“ nannten, obwohl es im (echten) Islam keine Gotteshäuser gibt.
Einweihung durch Erdoğan? Dieser führte damit alle vor, die sich noch immer krampfhaft bemüht hatten, in einem DITIB-Bau eine religiöse Einrichtung zu sehen. Seht her, das ist MEIN Haus! Diese Botschaft Erdoğans konnte nur mehr von stumpfesten Politiker-Gehirnen überhört werden.
Ehrenbergs Bürgermeister Jupp Wirges war enttäuscht. Man sitze doch im Moscheebeirat (deutsche Politiker in einem radikal-islamischen Komitee, man beachte), und da dürfe er nicht einmal eine Rede halten. Wie solche Islam-hörigen Schaumgummi-Püppchen von Einheimischen gewählt werden, versteht schon lange keiner mehr.
Auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte ihre Teilnahme ab, weil sie nicht sprechen durfte (und wahrscheinlich ihre Armlänge Abstand nicht einhalten hätte können). Mit der nahe liegenden Idee, ausländische Parteilokale ganz zu verbieten, ist Reker ebenso überfordert, wie viele ihrer Kollegen.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lehnte eine Teilnahme gleich ganz ab. Laschet betonte, internationale Beziehungen bräuchten den offenen Austausch und auch den kritischen Dialog. Dazu sei er bereit. Eine gemeinsame Eröffnung der Moschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib scheine dazu nicht der geeignete Ort zu sein, dafür stehe er nicht zur Verfügung.

Nachdem die Kölner Behörden eine Großdemonstration von Türken wegen fehlender Sicherheitsvorkehrungen untersagt hatten, wurde der DITIB-Chef Nevzat Yaşar Aşıkoğlu zum Rapport in die Türkei zurückbeordert; auch da keinen Zweifel lassend, wer das Sagen hat.

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