Wien und die Türken

September 9, 2018 by hotminnie

BERICHT

Das türkische osmanische Reich hatte, in einer beispiellosen und beispiellos blutigen Invasion, Südosteuropa erobert und beherrscht. Hunderttausende Europäer waren massakriert oder versklavt, ganze Landstriche entvölkert worden.
Der türkische Vorstoß nach Mitteleuropa wurde erst 1683 gestoppt, durch den vergeblichen Versuch, Wien einzunehmen. Die Namen des Bürgermeisters Andreas Liebenberg und des Kommandanten der Verteidiger, Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, lernte man früher noch in der Schule.
Die türkische Belagerung Wiens wurde schließlich von einem euopäischen Entsatzheer zerschlagen, geführt vom polnischen König Jan Sobieski.
Dem Befreier Wiens will man in Wien schon länger ein Denkmal errichten. Das aber stößt auf hartnäckigen Widerstand der rotbraunen Stadtverwaltung. Es gebe keine „wissenschaftlich gesicherte Grundlage“, so klingt es aus dem Wiener Rathaus, dass Sobieski am Entsatz Wien beteiligt gewesen wäre. Historiker mehrerer Jahrhunderte haben sich eben geirrt, weil sie die Regeln des Marxismus nicht beachteten. Geschichts-Revisionismus ist im Marxismus schließlich weithin gebräuchlich.
Dieselbe Gemeinde Wien hatte einen Platz nach dem radikalen Islamisten und fanatischen Judenhasser Muhammad Asad benannt; hatte dem afrikanischen Drogendealer Marcus Omofuma ein Denkmal aufgestellt; hatte auch dem Terroristen und Massenmörder Ernesto Guevara ein Denkmal geschenkt.
Da bleibt kein Platz für einen lästigen Polen, der behauptet, König gewesen zu sein. Gedenken unerwünscht.

Einige Gruppen hatten, anlässlich des Jahrestages der Befreiung, zu einem stillen Gedenkmarsch auf den Kahlenberg aufgerufen, einen der Wiener Haushügel.
Selbstverständlich hatten die Parteimedien die Teilnehmer sofort als Rechts- extreme bezeichnet. Rechtsextrem ist doch schon längst alles, was nicht linksextrem ist.
Die mediale Vorgabe war nicht misszuverstehen: Gedenken sind dann unerwünscht, wenn sie nicht marxistische Ereignisse oder Personen betreffen. Und überhaupt unerwünscht, wenn auch nur mit dem kleinsten Wort an Türken erinnert wird, von denen immerhin mehrere extremistische Organisationen nun in Wien den Ton angeben.
Der für das Denkmal vorgesehene Sockel wurde von linientreuen Elementen der Antifa beschmiert. Für diese Extremisten können doch auch Sobieski und seine Heerführer nur Nazis gewesen sein – sonst wären sie nicht über die armen Türken hergefallen.
Wien ist anders. Das anders steht für unmenschlich und ungebildet.

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