Türkische Morde

August 17, 2018 by hotminnie

BERICHT

Nachrichten aus Syrien und Irak werden meist gedankenlos übergangen. Außer sie werden medial so aufgebauscht, wie die Märchen der „Syrischen Beobachtungs- stelle für Menschenrechte“, des Muslimbruders Osama Ali Suleiman.

Vor vier Jahren hatten islamische Terroristen, in ihrem Allah-Wahn, die kurdische Minderheit der Jesiden gnadenlos verfolgt. Bei den Mordzügen um das Sindjar-Gebirge waren an die zehntausend Jesiden ermordet und in Massengräber geworfen, oder (Frauen und Mädchen) als Sexspielzeuge versklavt worden.
Kurdischen Truppen war es später gelungen, die Sindjar-Region zu befreien.
Die Türkei, unter ihrem Diktator Recep Tayyip Erdoğan, unterstützt seit Jahren den islamischen Terror in den Nachbarstaaten des Mittleren Osten, greift auch immer wieder militärisch ein, um Gegner der Terroristen zu bekämpfen. Etwa bei der Eroberung des syrischen Afrin, wo tausende Bewohner von türkischen Truppen und islamischen Terroristen abgeschlachtet worden waren.
Erdoğans Ziele liegen offen. Er will Syrien und Teile des Irak seinem neo-osmanischen Machttraum einverleiben. Und er will endlich die Kurden ausrotten.
Am 15. August hatten sich hunderte Jesiden in der Sindjar-Region versammelt, um des Massakers durch islamische Terroristen zu gedenken. Bei der Rückfahrt von der Feier griffen türkische Kampffugzeuge gezielt das Fahrzeug eines hochrangigen Jesiden-Führers an. İsmail Özden, bekannt unter dem Namen Mam Zeki Sengali, und vier weitere Personen wurden getötet, einige andere überlebten verletzt.

Zeki Sengali war sehr angesehen gewesen, da er als Kommandeur der Yekîneyên Berxwedana Şengalê (YBS) tausende Jesiden vor den islamischen Terroristen gerettet hatte.
Erdoğan hatte sich davor mit dem irakischen Premierministier Haider al-Abadi abgesprochen, der kurz vor dem Anschlag Ankara besucht hatte. Irakischen Regierungsstellen sind die Kurden ebenfalls ein Dorn im Auge. Der Angriff selbst war von der Millî İstihbarat Teşkilatı (MIT), der türkischen Geheimpolizei, vorbereitet worden.
In der NATO macht sich langsam Unruhe breit: Kann ein NATO-Mitglied so ohne weiteres in anderen Staaten militärisch eingreifen und dort nach Belieben morden?
Die Türkei destabilisiert mit ihrem militanten Großmacht-Streben mittlerweile den gesamten Mittleren Osten. Wird dabei – und dafür – von der Europäischen Union mit etlichen Milliarden Euro und umfangreichen Waffenlieferungen unterstützt.
Will Europa wirklich ein osmanisches Blutregime, vom Bosporus bis zum Persischen Golf? Darüber nachzudenken ist nicht gerade die Stärke von Mogherini, Merkel und Konsorten.

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