Bundespräsident gegen Gesetze

August 15, 2018 by hotminnie

BERICHT

Der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen sollte in seinem Amt eigentlich politische Zurückhaltung und Äquidistanz wahren. Einem gestandenen Kommunisten scheint das nicht möglich zu sein.
Diskutiert wird gerade umfangreich, Fremden – die illegal nach Europa gekommen sind und keinen Asylanspruch haben – eine Ausbildung zu ermöglichen, um ihnen damit durch die Hintertür ein Bleiberecht zu verschaffen. Warum Leute, die meist als Fachkräfte und/oder Akademiker hingestellt werden, in den meisten Fällen weder Schul- noch Berufsausbildung haben, bleibt dahingestellt.
Also: Man lässt sie Deutschkurse machen. Lässt sie einen Beruf erlernen. Zahlt ihnen Wohnungskosten und Sozialversicherung, Taschengeld inklusive. Holt jene Unbekannten nach, die als „Familie“ genannt werden. Alles auf Staatskosten.
Und dann sollen sie abgeschoben werden. Weil ihnen eben das Wichtigste fehlt – ein Asylgrund. Da schaltet sich eben auch ein (ganz und gar nicht unparteiischer) Bundespräsident als Querulant ein.
Aus wirtschaftlichen und humanitären Aspekten mache es keinen Sinn, Lehrlinge mitten in ihrer Ausbildung abzuschieben, so der Bundespräsident. Die wichtigere Frage – warum man die Illegalen überhaupt eine Berufsausbildung beginnen lässt – entzieht sich der Wahrnehmung des ehemaligen Universitätslehrers.

Mediengerecht tauchte van der Bellen bei einem dieser Illegalen auf, der trotz negativem Asylbescheid so gerne seine Lehre fortsetzen würde. Keiner wundert sich, dass van der Bellen, ehemaliger Parteichef der kommunistischen Grünen, den kommunistischen Landespolitiker Rudi Anschober im Schlepptau hat.
Eltaf Hassani, angeblich aus Afghanistan, ist dem Aussehen nach etwa Mitte dreißig. Flüchtling ist er keiner, Asylwerber auch nicht mehr. Einfach nur illegal also. Warum Hassani in seinem früheren Leben keine Berufsausbildung schaffte und deshalb extra nach Europa kommen wollte, bleibt den verdutzten Lesern ebenfalls verborgen. Der Umgang mit Kalashnikov und RPG-7 ist in Europa nicht wirklich gefragt.
Lehre im Ausland? Manchmal schon eine gute Idee. Vielleicht könnten auch Alexander van der Bellen und Rudi Anschober ein halbes Jahr Praxis in Afghanistan versuchen. In Österreich würden sie kaum jemandem abgehen.

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