Chaos in München

July 28, 2018 by hotminnie

BERICHT

Am Flughafen München hatte eine Frau unkontrolliert eine Sicherheitsschleuse passiert und war untergetaucht. Die Pressesprecherin der zuständigen Betreiber-Gesellschaft zeigte sich ungehalten: „Entgegen der klaren Anweisungslage löste das Sicherheitspersonal keinen Alarm aus.“
Erst die Sicherheitsbehörde reagierte und sperrte Teile des Flughafens. Tausende Fluggäste warteten stundenlang, bei Temperaturen über 30 Grad, ohne informiert zu werden, und das zum Ferienbeginn in Bayern. Erst nach intensiver Überprüfung konnte wenigstens die Identität der Verdächtigen festgestellt werden und „von wo sie komme“. Wo die Frau geblieben ist, weiß man anscheinend nicht.
In klassischem Medial-Deutsch wurde danach berichtet: Wegen der Räumung der beiden zwei Abflugshallen waren mindestens 200 Flüge ausgefallen. Dazu stünden Busse bereit, um die Reisefäste von den Flugzeugen abzuholen und ebenfalls für Abflüge hinzutransportieren…
Die Polizei will die Identität der Verdächtigen nicht bekanntgeben. Das wird aber nicht halten können. Mit Sicherheit werden viele der tausenden betroffenen Fluggäste Schadenersatzforderungen stellen. Ob die Frau dann Beklagte oder nur Zeugin ist, ihre Identität und Herkunft wird nicht zu verheimlichen sein.

In der ganzen Sache drängt sich aber noch anderes auf. Ohne Kontrolle eine Sicherheitsschleuse passiert? Das passiert sehr oft bei voll vermummten Frauen. War die Verdächtige eine solche? Wo wollte sie hin? Was wäre geschehen, hätte sie einen Sprengstoffgürtel getragen?
Scheute man wegen ihrer Kleidung oder Herkunft davor zurück, sie zu kontrollieren? All das im Wahlkampf-geschüttelten Bayern?

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