Schächtungen als Reizthema

July 24, 2018 by hotminnie

BERICHT

Große Aufregung, über Europa hinaus, verursachte das Schreiben eines sozialistischen Landesrates in Österreich, Konsumenten rituell geschlachteten Fleisches registrieren und erfassen zu wollen.
Die Israelitische Kultusgemeinde in Österreich zeigte sich empört, obwohl sie eigentlich gar nicht betroffen war. Jüdische Schlächter erhalten eine besondere Ausbildung und verfügen über eine Gewerbeberechtigung. Das Fleisch geschächteter Tiere wird nur an ausgewählte Fleischhauereien verkauft, nicht aber an den allgemeinen Handel.
Im Judentum sind rituelle Schlachtungen, gemeinhin als Schächtungen bezeichnet, Bestandteil der religiösen Lehre. Ob diese Lehre noch zeitgemäß ist, stand nicht zur Debatte.
Der wesentlich heiklere Teil dieser Praxis sind allerdings die von Moslems durch- geführten, angeblich rituellen Schlachtungen. Angeblich, da der Islam eine solche Praxis nicht vorsieht. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa ist es üblich, dass Moslems ohne jede Beachtung von Gesetzen Tiere nach eigenem Ermessen schlachten. Dass ein Tierarzt anwesend sein und das Tier betäubt werden muss, wird fast durchwegs missachtet.
Die Vorspiegelung von Religiosität, indem die Schlachtung nach Mekka ausgerichtet und Allah angerufen wird, ist eine reine Kunstform, die im Islam nicht vorgeschrieben ist.
Hier kommt natürlich dazu, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) vermeint, eigene Regeln setzen zu müssen. Sogar die entsprechende Verordnung zum Tierschutzgesetz wurde auf Druck der IGGÖ geändert.
Die IGGÖ vergibt eigenmächtig Erlaubnisscheine an beliebige Moslems, Schlachtungen vorzunehmen; ohne Rücksicht darauf, ob diese Personen auch befähigt dazu sind. Angeblich sollen auch Schulungen angeboten werden, doch fehlt der IGGÖ qualifiziertes Personal dafür. So ist Enis Buzar, der „Halal-Beauftragte“ der IGGÖ, nur Fachlehrer für Betriebswirtschaft und Rechnungswesen an der radikal-islamischen Fachschule für Soziale Bildung.
Für die IGGÖ ist es nur wichtig, dass gut gezahlt wird, dann erhält jeder sein Halal-Zertifikat. Das wird sich wahrscheinlich rasch ändern, weil der IGGÖ kürzlich untersagt wurde, Halal-Zertifizierungen ohne Gewerbeberechtigungen auszuüben.
Bezeichnend war wiederum, dass islamfreundliche Medien die IGGÖ lobend hervorhoben, aber nirgends erwähnten, dass die IGGÖ gesetzwidrig handelt.

Archives

Categories

%d bloggers like this: