Der Sachwalter-Betrug – II

July 11, 2018 by hotminnie

Eine betagte Frau stirbt. Ein alltägliches, wenn auch bedauerliches Ereignis. Sie hinterlässt ein Testament. Frau E. besitzt unter anderem einen Grund mit einem kleinem Haus, in St. Andrä am Ende des Tullnerfeldes in Niederösterreich.
Ihren Nachlass vermacht Frau je zur Hälfte ihrer Enkeltochter A., einer polnischen Staatsbürgerin, und ihrem Urenkel P. Für das Haus gibt es eine eigene Regelung. Nämlich soll dieses zur Hälfte an ihren Urenkel fallen, und je zu einem Viertel an ihren Sohn H. und ihre Enkeltochter.
Die Hyänen wittern Beute, ziehen hechelnd heran.
Der Sohn der Verstorbenen wird besachwaltert, ein Grund ist nicht bekannt. Als Sachwalterin wird die Rechtsanwältin Susanne Schwarzenbacher eingesetzt. Schwarzenbacher ist keine Unbekannte. Sie sitzt im Vorstand des Vereins Life-Support (ZVR 437962529). Dem Verein gehören Anwälte an, die ihr Haupt- geschäft mit der Aussaugung von Besachwalterten treiben. Ein Blick auf den Vorstand bringt amtsbekannte Namen zutage.
Der Enkelin der Verstorbenen wird zuerst amtlich bestätigt, Alleinvertreterin der Verlassenschaft zu sein. Das hätte den Hyänen Verluste gebracht. Also wird die Enkelin ebenfalls zeitgerecht besachwaltert. Die Richter Hannes Winge und Susanne Beck, beide aus dem Gericht der sozialistischen Richter-Funktionärin Barbara Helige, spielen perfekt zusammen. Als Sachwalter wird Rechtsanwalt Axel Bauer bestellt, nur absolut zufällig auch im Vorstand desselben Vereins sitzend. Bauer räumt sofort alle Konten und sonstigen Gelder der Besachwalterten ab, kündigt Verträge und storniert den Gewerbeschein. Rechnungslegung gibt es nicht, Zugang zum Akt auch nicht. Hyänen-Recht.
Der Urenkel der Verstorbenen wird zeitgleich, und in Absprache mit Richterin Susanne Beck, unter einem Vorwand vom Amt für Jugend und Familie kassiert. Abnahme durch Polizeibeamte mit gezogenen Waffen, wie unter den Nazis.
Die nicht minder berüchtigte Gutachterin Gabriele Wörgötter legt eine ihrer Gefälligkeitsarbeiten vor, die sich derart widerspricht, dass sich selbst Laien an den Kopf greifen.
Der Urenkel kommt zuerst in ein Erziehungsheim der Gemeinde Wien, wird dann, gegen Bezahlung, an eine pädophile Interessentin verliehen. Das Kind schildert, es musste mit der “Tante” in Urlaub fahren und im selben Bett übernachten. Weil das Kindchen dem Geschmack entsprach, wurde es wenig später gleich ganz an die Pädophile abgegeben. Erbe P. wurde jetzt 18, ist durch seinen Zwangsaufenthalt bei einer Pädophilen psychisch schwer geschädigt.
Zum Häuschen in St. Andrä hatte sich sofort nach dem Ableben der Besitzerin der Nachbar Karl Binder bei der Richterin Susanne Beck gemeldet, er wollte es sofort kaufen. Das wurde ihm zugesagt, die Zusage soll nicht gratis erfolgt sein.
Die Verlassenschaft wurde von der bekannten Logenkanzlei Klimscha und Schreiber abgewickelt. Man kennt sich eben untereinander und weiß, welche Hände wie zu waschen sind.
Ein Sparbuch und Schmuck der Verstorbenen verschwanden aus deren Wohnung. Nur vermutet kann werden, welche Hyänen daran beteiligt waren.
Gutachter Fichtinger bewertet Grund und Haus in St. Andrä mit insgesamt Euro 176.974,00. Großzügig wird die Liegenschaft laut Kaufvertrag vom schon vorbestellten Käufer und dessen Frau um Euro 250.000,00 erworben.
Als Verkäufer traten auf: Susanne Schwarzenbacher, Axel Bauer und das Amt für Jugend und Familie, als Vermögensverwalter des Kindes. Nur am Rande sei erwähnt, dass solche Rechte nur durch den Jugendwohlfahrtsträger ausgeübt werden dürften, nicht aber durch ein städtisches Amt. Aber Wien ist anders.
Diese “Vertreter” streiften den Erlös ein, eine satte Viertelmillion. Die Erben haben bis heute keinen müden Cent davon erhalten (der Verkauf war 2012). Dass Richterin Susanne Beck auch davon ihr Scherflein erhalten habe, wurde nur mündlich vermittelt, ist selbstredend nicht belegt.
Bewiesen ist jedenfalls, dass Susanne Beck die Besachwalterung der Erbin A. in Auftrag gegeben hatte, zwecks “Nutznießung” der Verlassenschaft.
Selbstverständlich ist dieser Fall nur einer von sehr vielen. Auch wenn die Sachwalterschaft mittlerweile in Erwachsenenschutz umbenannt wurde, ist am Horizont nichts in Sicht, diesen großangelegten Betrug einzudämmen. Es sind doch ehrenwerte Anwälte, in einer ehrenwerten Gesellschaft. Die müssten doch ehrlich arbeiten, um solche Gewinne zu erzielen. Unzumutbar.
Kongo? Nein, nur Österreich.

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