Ritualmörder in Göllersdorf

June 12, 2018 by hotminnie

BERICHT

Erst wenige Wochen ist es her, dass ein gebürtiger Tschetschene in Wien ein kleines Mädchen ermordete. Ermordete ist nicht ganz das richtige Wort. Der Täter schnitt dem Kind den Hals durch – ganz ohne Betäubung, wie es die Islamische Glaubensgemeinschaft in ihrer Islam-Version vorsieht – ließ das Kind ausbluten und entsorgte es dann wie Dreck im Abfallcontainer.
Der Täter, „Robert“ genannt, um seine Herkunft zu verschleiern, wurde rasch gefasst und gestand den Mord gefühllos und ohne Umschweife. Er habe nur eine religiöse Pflicht erfüllt, soll er gesagt haben, und das Nachbarskind war eben gerade als Opfer verfügbar.
Angeblich sei „Robert“ in der Justizanstalt Josefstadt bedroht worden; angeblich hätte der tschetschenische Clan des Opfers auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt. Ein führender Vertreter der Tschetschenen in Wien bestätigte beides nicht. Hätte man den Mörder beseitigen wollen, wäre das ohne Drohung und ohne Kopfgeld geschehen.
Dann kam das große Verwirrspiel: Was tun mit einem noch jugendlichen Mörder? „Robert“ wurde zunächst in das Forensikzentrum Asten gebracht, um begutachtet zu werden. Eine der beauftragten Sachverständigen war Adelheid Kastner. Die Justiz schätzt sie, weil sie ihre Gutachten in die jeweils gewünschte Richtung schreibt.
Dann wurde der Mörder neuerlich stillschweigend verlegt, angeblich würde er immer noch bedroht. Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr – „Robert“ sitzt in der Justizanstalt Göllersdorf. Dort, wo die Justiz alle unterbringt, die entweder krank sind oder mit denen sie nichts anzufangen weiß.
Das nährt die schon seit Wochen grassierenden Gerüchte. Man möchte den Mörder, der ein Kind für sein Opferritual benutzt hatte, anscheinend als psychisch krank und nicht schuldfähig hinstellen, um einen Prozess zu vermeiden. Denn in einem solchen würden unvermeidlich auch die Hintergründe der Tat und die Verstrickung der Familie mit islamischen Extremisten zur Sprache kommen. Im Ergebnis auch, weshalb die Familie eigentlich Asyl erhalten hatte.

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