Der Schwanz des Esels

June 8, 2018 by hotminnie

BERICHT

Die österreichische Bundesregierung setzte jetzt einen minimalistischen Schritt, um das grassierende Problem der islamischen Parallelgesellschaft anzugehen. Ob dabei der Ritualmord an einem kleinen Mädchen in Wien eine Rolle spielte, wollte keiner der Politiker kommentieren.
Ganz vorsichtig griff man bei dieser Aktion des Schwanz des Esels an – um nur nicht in die Nähe seines Kopfes zu gelangen: Sieben Moscheen wurden geschlossen. Moscheen waren das natürlich nicht, sondern Vereinslokale (von teilweise nicht registrierten Vereinen), die zur islamischen Indoktrinierung benutzt wurden.
Darunter ein Verein der ultranationaistischen türkischen MHP (Graue Wöfe) – aber kein einziger Verein der ultranationalistischen Milli Görüs? Vielleicht deshalb, weil viele MG-Akteure Funktionäre der Sozialistischen Partei sind? Auch kein einziger Verein der ultranationalistischen Bosniaken. Auch nur wenige Vereine der terroristischen Muslimbruderschaft.
Der Körper des Esels – rund 600 Minivereine gleicher Art – blieb unangetastet. Die Regierung wollte offenbar nicht gleich alle verschrecken. Eine Rücksichtnahme, die sich noch nie bezahlt machte.
Auch der Kopf des Esels blieb verschont. Die Islamische Glaubensgemeinschaft nämlich (IGGÖ), die von der türkischen Diyanet-Behörde geleitet wird und in derem Vorstand alle diese zweifelhaften Organisationen sitzen. Übrigens auch die Grauen Wölfe.
Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte der IGGÖ erst vor wenigen Jahren ein neues Islamgesetz geschenkt, um sie aus dem Rechtsstaat herauszuheben. Kurz sagte nichts dazu, ob er weiter zu seiner eklatanten Fehleinschätzung stehe.
Solange aber nicht endlich der Kopf des Esels angegangen wird – im Klartext, die verfassungswidrige IGGÖ aufgelöst wird – wird das Grautier ruhig weitergrasen. Und sich nicht darum scheren, wer da an seinem Schwanz fummelt.

Bezeichnend war ebenfalls, dass sich sofort einige linksextreme Pseudo-Experten zu Wort meldeten, unter ihnen Schmidinger, Rammerstorfer und Reimon, die lautstark die Aktion kritisierten und sich für die islamischen Machtstrukturen in Österreich einsetzten.
Die Bundesregierung würde durch die Schließung von „Moscheen“ nur den türkischen Sultan Erdoğan gegen sich aufbringen, so der Tenor. Die Bevölkerung und viele andere Experten, halten schlicht dagegen: Was interessiert uns Erdoğan?

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