Entwicklungshilfe zurückgefahren

April 11, 2018 by hotminnie

BERICHT

Eine positive Linie zeichnet sich bei der Entwicklungshilfe ab. Entwicklungshilfe – das sind Mittel, die in sogenannte Länder der Dritten Welt gepumpt werden. Angeblich um der Bevölkerung zu helfen, tatsächlich wird allerdings ein Großteil dieser Mittel für Waffen und Kriegsmaterial aufgewendet, besonders in Afrika.
Im Jahr 2017 haben die EU-Institutionen ihre Entwicklungsmittel merklich reduziert, haben dadurch ein wenig beigetragen, die bewaffneten Krisen und regionalen Kriege etwas einzudämmen.
Im Vergleich zum Vorjahr sanken die ausgeschütteten Mittel um 5,8 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Das teilte die Europäische Kommission auf Anfrage in Brüssel mit.
Der Anteil der Europäischen Kommission blieb in beiden Jahren (2016 und 2017) bei rund 12,3 Milliarden Euro, der Rest stammt von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Das Gesamtvolumen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten ging um 2,4 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro zurück.
Der EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica kritisierte den Rückgang. Es bedürfe einer fortdauernden kollektiven Anstrengung, wolle man eine nachhaltige Entwicklung erreichen, meinte er. Mimica verlor kein Wort über die fortgesetzt herftige Kritik der Finanzierung regionaler Auseinandersetzungen durch unkontrolliert verschenkte EU-Milliarden.
Die EU und ihre Mitgliedsstaaten tragen zu rund 58 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe bei. Als weltweit wichtigster Geber von öffentlicher Entwicklungshilfe müsse die EU ihrer Führungsrolle gerecht werden, rügte Mimica.
Die Rechnung dahinter ist sehr einfach: Mehr Geld, mehr kriegerische Auseinandersetzungen, mehr Zustrom angeblicher Flüchtlinge in die EU. 75,7 Milliarden Euro wären ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft innerhalb der EU, würden diese Mittel nicht anderswohin verschüttet.

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