Die unduldsamen Islamisten

April 11, 2018 by hotminnie

BERICHT

Die österreichische Regierung beabsichtigt jetzt, endlich, einen störenden Wildwuchs zu beseitigen. Mädchen in Kindergärten und Volksschulen soll nicht mehr erlaubt werden, den Kopf zu verhüllen. Diese Unsitte war durch radikale-islamische Vereine eingeführt worden, die dadurch die Integration der Kinder verhindern wollen.

Selbstverständlich und erwartet stieß diese Absicht sofort auf energische Proteste der sogenannten Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), die strikt gegen jede Integration von Moslems in eine Gesellschaft Ungläubiger auftritt.
Nach diversen unliebsamen Vorfällen der letzten Zeit sprang die IGGÖ jedoch auch damit sofort mit beiden Beinen knietief in Fettnäpfchen:

Schon ermüdend ist die Behauptung der IGGÖ, der Islam würde seit 1912 den Status einer Religionsgesellschaft genießen. Eine Religion – sofern der Islam als solche angenommen wird – kann niemals eine Religionsgemeinschaft sein und auch nie als solche anerkannt werden. Da müsste man aber genügend Deutsch beherrschen, um das Islamgesetz aus 1912 lesen (und verstehen) zu können.
Die IGGÖ meinte, sie sei eine staatlich anerkannte Religionsgesellschaft mit einem verfassungsrechtlich garantierten Bereich der inneren Angelegenheiten. Dazu würden insbesondere die Auslegung der Glaubensgrundsätze und die Glaubensausübung zählen, darunter auch die Kopfverhüllung von Frauen.
Bei der IGGÖ, die vom türkischen Diyanet-Beamten Ibrahim Olgun geleitet wird, fehlen, so scheint es, deutschsprachige Funktionäre zur Gänze. Das Staatsgrundgesetz sagt nämlich in seinem Artikel 15:

Jede gesetzlich anerkannte Kirche und Religionsgesellschaft hat das Recht der gemeinsamen öffentlichen Religionsübung, ordnet und verwaltet ihre inneren Angelegenheiten selbständig, bleibt im Besitze und Genusse ihrer für Cultus-, Unterrichts- und Wohlthätigkeitszwecke bestimmten Anstalten, Stiftungen und Fonde, ist aber, wie jede Gesellschaft, den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen.

Das setzt einmal die staatliche Anerkennung einer Religionsgesellschaft voraus. Erwiesen ist aber schon, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft nie als Religionsgesellschaft anerkannt worden ist. Da hilft es auch nichts, wenn sich Olgun & Co. auf eine Anerkennung aus 1979 berufen – die gab es nämlich nicht, auch später nicht.
Die inneren Angelegenheiten beziehen sich – das war schon viel früher festgestellt worden – auf die interne Organisation und nicht auf erfundene Bekleidungs- vorschriften.
Das Märchen der IGGÖ, das freiwillige Tragen eines Kopftuches sei ein Teil der Glaubenspraxis und des Islam, ist nur eine Lüge, weiter nichts. Nirgends schreibt der Koran vor, Frauen müssten ihren Kopf vermummen, um auf religiös zu spielen.

Absolut lächerlich wirkt es, wenn angebliche Muselfrauen halbnackt, aber mit dick eingepacktem Kopf herumlaufen und das eine Glaubenspraxis sein soll; sagt doch der Koran etwas ganz anderes.

Ibrahim Olgun selbst verkündete, Kinder seien ohnehin davon ausgenommen. Warum werden kleine Mädchen dann zur Vermummung gezwungen? Dass ein nicht mündiges Kindergartenkind selbst entscheiden würde, sich Bekleidungs- vorschriften des politischen Islam zu unterwerfen, kann nicht ernsthaft angenommen werden. Die Sprecherin der Muslimbruderschaft in Österreich, Carla Baghajati, spielt selbst Schulinspektorin und verlangt von islamischen Schülerinnen eine Kopftuchpflicht.

Warum man Baghajati nicht schon längst die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen und sie in ihr Herkunftsland ausgewiesen hat, ist auch kaum verständlich.
Die IGGÖ wehrt sich beharrlich dagegen, mit dem politischen Schariah-Islam in Verbindung gebracht zu werden. Gleich die nächste Lüge. Denn wer sind jene – politischen – Organisationen, die das Vermummen von Frauenköpfen mit harter Hand durchziehen? In erster Linie die extremistische türkische Milli Görüs, und die terroristische Muslimbruderschaft – beide tonangebend in der IGGÖ.
Will die IGGÖ auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit in Anspruch nehmen, dann müsste sie sich sofort von ihren politischen Organisationen lösen: der Milli Görüs, der Muslimbruderschaft, der Hamas, der Fatah und anderen Gruppen mit gleich gelagerter Ideologie. Dann aber würde die IGGÖ als das dastehen, was sie wirklich ist: eine gerippe- und fleischlose Plattform von einigen dutzend Fanatikern.
Bis heute legte die IGGÖ nicht offen, wie viele (echte) Mitglieder sie hat, woran sie tatsächlich „glaubt“. Der auf dem Koran begründete Islam ist es jedenfalls nicht.
Nicht fehlen durfte auch der Angriff auf jüdische Kippahs und andere religiöse Kleidungsstücke. Es wird noch vieler Aufklärungsarbeit bedürfen, Bevölkerung und Politikern klarzumachen, dass islamistische Kopftücher eben keine religiöse Bekleidung sind, sondern nur eine politische Äußerung.
Die IGGÖ möchte die Lebensumstände der Moslems in Österreich verbessern. Das ertönt bei jeder Gelegenheit. Was aber richtete die IGGÖ wirklich an? Sie gab und gibt sich als religiöse Gemeinschaft aus, die sie weder war noch ist, und versucht, alle Moslems in eine Parallel-Gesellschaft hineinzudrängen.

Seit einigen Jahren erst sind Straßen und Plätze voll mit nahezu unkenntlich vermummten Frauen. Nicht einmal in der Türkei gibt es ein solches Überangebot von wandelnden Kopfwindeln. Diese Frauen sollen alle freiwillig vermummt sein, sollen alle „streng gläubig“ sein, will die IGGÖ weismachen? Niemand außer einigen Parteipolitikern, die verzweifelt versuchen, ihre islamistische Wählerschaft zu behalten, glaubt das mehr.

Einer jener Apparatschiks, die eine Vermummung kleiner Mädchen unterstützen, ist der Wiener Schulinspektor und sozialistische Multi-Funktionär, Patrick Wolf. Für ihn und Genossen gleicher Prägung zählt nur alles, was der Partei nützt. Nicht integrierte Kinder – das wären in zehn Jahren solide Stammwähler der SPÖ, weil sie von Integration ausgeschlossen wurden und vom Elternhaus nichts anderes mitbekamen, als bedingungslosen ideologischen Gehorsam.
Der österreichische Bundeskanzler Kurz kann es nicht lassen, sich immer wieder mit Islamisten abzugeben. Anstatt die IGGÖ endlich aufzulösen, dialogisiert er mit ihr über Kopftücher.

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