Verleumdung gegen Georg Klotz

March 21, 2018 by hotminnie

BERICHT

In der linksextremen österreichischen Tageszeitung Standard hatte der Journalist Thomas Neuhold den Südtiroler Aktivisten Georg (Jörg) Klotz als „Südtirol-Terrorist“ bezeichnet. Neuhold bezog sich dabei auf den kommunistischen Verein „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“ – der standardmäßig alles nicht Linksextreme als „rechtsextrem“ abstempelt (und dafür hohe Subventionen erhält).

Das rief große Empörung in Südtirol hervor. Der Südtiroler Heimatbund, eine keineswegs rechtsexreme Organisation, nannte Neuholds Wortwahl eine klare Verleumdung. Denn Jörg Klotz war ein Freiheitskämpfer und kein Terrorist.

Der Südtiroler Heimatbund zeigt sich verwundert über den Bericht eines Journalisten des sich als Qualitätsmedium rühmenden Blattes „Der Standard“, der einen mehr als zwei Jahre alten Text im „Eckart“ eines FPÖ-Politikers zum Anlass nimmt, um gegen den Freiheitskämpfer Jörg Klotz zu wettern, bzw. ihn zu verleumden, erklärt Obmann Roland Lang.
Klotz sah, dass es Notwehr war, für seine Heimat zu handeln. Im Zweiten Weltkrieg war „der Schmied von Walten“ Scharfschütze und für ihn wäre es ein Leichtes gewesen, Italiener oder Angehörige der Streitkräfte zu töten. Doch er zielte bewusst über die Köpfe hinweg, so der SHB. Dies bestätigte mir auch der Pusterer Freiheitskämpfer Heinrich Oberlechner einige Monate vor seinem Tod, der mit Klotz bei den Zusammenstößen persönlich dabei war.
Der Südtiroler Heimatbund wurde von politischen Häftlingen und Freiheitskämpfern gegründet, um den haltlosen Beschuldigungen, die Aktivisten wären Terroristen gewesen, Herr zu werden und das Gegenteil zu beweisen. Diesem Gründungs- gedanken fühle ich mich als Obmann verpflichtet, kontert Lang.
Auch hat der Südtiroler Landtag bereits 2015 mit Mehrheitsbeschluss festgestellt, die Aktivisten rund um Sepp Kerschbaumer werden Freiheitskämpfer genannt. Schuld an den Anschlägen rund um die „Feuernacht“ war die italienische Politik, die es nicht schaffte, ein völkerrechtliches Dokument, so wie es der Pariser Vertrag einmal ist, mit Leben zu füllen. Man setzte im demokratischen Italien nach wie vor auf die faschistische Art, Politik zu machen und sah lange Zeit das Südtirolproblem als inneritalienische Angelegenheit an. Besonders rechtsgerichtete Politiker sind noch heute der Meinung, Südtirol sei erobert und damit wie eine italienische Provinz zu behandeln.
Erst der Freiheitskampf hat zur Einsetzung der 19er-Kommission und in der Folge nach langen und zähen Verhandlungen zum „Paket“ geführt. Das sah auch Alt-Landeshauptmann Magnago ein. Klotz selbst kam nur als Toter in die Heimat, und sogar seine Frau Rosa büßte für seine Heimatliebe mit Kerker, erinnert sich Lang.
Daher wäre es an der Zeit, die noch im Exil lebenden Freiheitskämpfer zu begnadigen und im Sinne des vereinten Europas auch einen europäischen Geist von Italien einzufordern, Archive zu öffnen und gewisse Fehlurteile neu aufzurollen und im Sinne des Gemeinwohls die richtigen Täter ausfindig zu machen und sie zu bestrafen, schließt Lang.

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