PKK schlägt zurück

March 11, 2018 by hotminnie

BERICHT

In Berlin-Reinickendorf wurde in der Nacht auf Sonntag ein Vereinslokal der DITIB angezündet. DITIB gehört der türkischen Religionsbehörde Diyanet an, und die Türkei führt derzeit einen Vernichtungskrieg gegen Kurden, in Syrien. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es auch zu Gewaltakten gegen Einrichtungen des türkischen Staates in Europa kommt.
Die DITIB steht auch in Deutschland zunehmend in der Kritik, weil sie, im Auftrag der Regierungspartei AKP, umfangreich Daten über Türken sammelt und Abweichler brandmarkt.
Der DITIB-Verein, die Koca-Sinan-Camii, reagierte auf ungewöhnliche Art. Verkündet wurde: “Ein Anschlag auf ein Gotteshaus, egal aus welchem Grund, ist nicht akzeptabel und nicht hinnehmbar.” Das mag an sich richtig sein. Doch ein Vereinslokal einer Regierungsbehörde ist keinesfalls ein Gotteshaus. Schon mal abgesehen davon, dass der Islam keine Gotteshäuser kennt.
Aber so wird Stimmung gemacht und wird eine, eigentlich dem Grundgesetz widersprechende Tätigkeit gleich einmal als religiös verkauft. Über angezündete Kirchen hatte die DITIB noch nie ein Wort verloren; deren Wertigkeit konnte man nach der Besetzung Nordzyperns sehen, als kleine Dorfkirchen verwüstet und zu Viehställen umfunktioniert wurden.
In Meschede, Nordrhein-Westfalen, wurde ein weiteres Vereinslokal der DITIB angezündet. Auch dort berichteten die Medien pflichtschuldig – aber unzutreffend – von einer Moschee.
In Lauffen in Baden-Württemberg zündeten Unbekannte, vermutlich ebenfalls der PKK, ein Vereinslokal der IGMG an, der extremistischen Milli Görüs. Auch dort durften die Medien nur von einer Moschee schreiben, obwohl die Milli Görüs eine politische Partei und keine religiöse Gemeinschaft ist.
Der Kampf Türken gegen Kurden wird wieder einmal heißer. Allerdings in Europa.

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