Zweierlei Maß

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March 9, 2018 by hotminnie

BERICHT

Riesenaufregung verursachte eine ungarische Wahlkampfsendung, über die Überfremdung in Wien. Ein ungarischer Politiker hatte die Zustände im ehemaligen Arbeiterbezirk Favoriten angeprangert, heute ein Hauptwohngebiet radikaler Moslems.
Es scheint wirklich so, dass sich Wiener Politiker nicht mehr auf die Straße wagen, nicht mehr das Überhandnehmen von Kopftuchträgerinnen und unduldsamen Ausländern wahrnehmen können. Täglich liest man von Gewalttaten, die von Ausländern verübt werden.
Ein Jamaikaner sticht einen Ausländer aus Gambia nieder. Ein Afghane messert einen Tschetschenen um. Ein anderer Ausländer sticht eine Familie fast zu Tode. Warum diese Gewalttäter in Österreich sind? Weil man sie nicht in ihre Herkunftsländer abschieben könne, dort wären sie vielleicht Gewalt ausgesetzt.
Eine katholische Kroatin, die ganz legal in Wien ein Geschäft führt, berichtet schockiert: Sie biete in ihrem Sortiment auch geschnitzte Rosenkränze an. Da seien verhüllte Türkinnen hereingekommen, hätten sie deswegen lautstark beschimpft und bedroht.
Frauen ohne Kopftuch werden in Favoriten auch schon angespuckt und gestoßen, das erinnert an das tägliche Leben in vielen deutschen Städten. Abends noch auszugehen? Mindestens in Gruppen und gut bewaffnet, sonst kann man nur auf rasche ärztliche Versorgung hoffen.
Die Landesparteisekretärin der Wiener Sozialisten, Barbara Novak, zeigte sich empört über diese ungarische Wahlkampfdarstellung Wiens, es werde ein völlig aus der Luft gegriffenes Schreckensbild gezeichnet. Novak ließ sich darüber aus, der ungarische Wahlkampf habe in Wien nichts verloren.
Hat Barbara Novak schon vergessen?
Wien duldete schon mehrmals ganz ungeniert einen mit großem Aufwand betriebenen Wahlkampf – der Türken. Erdoğan und andere türkische Politiker durften ungehindert für ihre Diktatur werben, in dutzenden türkischen Vereinen wird intensiv wahlgekämpft, Wien war teilweise rot geflutet mit türkischen Fahnen.
Das stört nicht? Aber die Ungarn schon?
Die Bewohner Wiens wollen mit großer Mehrheit ein Ende der Kopftuch-Flut, wollen das Kopftuch aus der Öffentlichkeit verbannt haben. Wollen sichere Straßen, auf denen keine ausländischen Banden drohen. Die man benutzen kann, ohne ein Messer zwischen die Rippen zu bekommen.
Barbara Novak und ihre Partei scheinen die Ausländerbezirke zwischen Hernals und Favoriten nicht (mehr?) zu kennen, die Sorgen der Bevölkerung dort nicht zu verstehen. Nur so kann man es erklären, dass sich der Zorn der SPÖ lieber gegen Ungarn richtet.
Weil die österreichischen Sozialisten so sehr mit Ungarn beschäftigt sind, ist ihnen auch eine Äußerung einer eingebürgerten iranischen Kommunistin entgangen. Diese, Negar Roubani, hatte Österreich als „Arsch“ bezeichnet. Keine Reaktion war von der SPÖ gekommen.
Dabei hätten gerade die Wiener Sozialisten, die jedes Jahr einen Homosexuellen- Ball ansetzen, zumindest Verständnis haben sollen. Roubani ist immerhin Präsidentin der Oriental Queer Organization Austria (ORQOA). Homosexuelle haben doch bekanntermaßen eine besondere Beziehung zum Hinterausgang.
Die Sichtweise der Sozialisten muss man sich mühsam um viele Winkel herum erarbeiten.

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