Der schmutzige Tierhandel

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March 9, 2018 by hotminnie

BERICHT

Eigentlich wollte Österreich den uferlosen Handel mit Tieren einschränken. Den lauten Protesten von Tier”schutz“-Organisationen ist es zu danken, dass dieses Vorhaben im Ansatz erstickte.
Vereine dürfen weiter mit Tieren handeln. Sie tun es auf ihre Weise – die man in aller Bescheidenheit nur als schmutzig bezeichnen kann.
Tiere werden im Ausland eingesammelt, vorzugsweise Straßenhunde vom Balkan oder aus weiter östlich gelegenen Ländern, nach Österreich verfrachtet und um teures Geld verkauft.
Einer dieser Vereine fällt immer wieder mal durch sehr aggressive Werbung auf. Carina Brunbauer, von der Hundeseelen-Nothilfe (ZVR 950454282) ist auf so gut wie allen Plattformen vertreten, um ihr Geschäft zu bewerbem. Oft mit rührseligen, von A bis Z gelogenen Märchen:

Als er noch ein Straßenhund war, wurde der zweijährige “Benji” von einem Auto angefahren. Eine aufmerksame Tierfreundin bemerkte den armen Hund, nahm ihn mit in ihre Mietwohnung und pflegte den Kleinen gesund.
Doch das passte der Vermieterin in Bosnien gar nicht und drohte der Frau, sie hochkant aus dem Appartement zu schmeißen, sollte “Benji” nicht sofort verschwinden.
Der Rüde wurde also nach Niederösterreich geholt, lebt derzeit auf einer Pflegestelle in Pernitz (Wr. Neustadt-Land) und sucht ein liebevolles Platzerl. Vermittelt wird er durch die Hundeseelen-Nothilfe und Carina Brunbauer.
Infos unter der Telefonnummer 0699/110 55 495.

Angeblich würde sich der, 2011 gegründete Verein schon seit zehn Jahren um Straßenhunde in Serbien kümmern. Absolut lieb – weil es im eigenen Land viel zuwenige Hunde gibt. Laut Carina Brunbauer würden pro Jahr rund sechs Hunde nach Österreich vermittelt.
Vermittelt? Der Handel beinhaltet weit mehr als eine Vermittlung. Interessenten – tatsächlich gibt es genügend Dumme, die sich so über den Tisch ziehen lassen – werden bevormundet und ausgenommen.
Sie müssen einer strengen Kontrolle zustimmen; sprich, ihre Wohn- und Lebensverhältnisse von dem Privatverein überprüfen lassen. Sie müssen einen Schutzvertrag abschließen, der selbstverständlich auch Nachkontrollen vorsieht. Und sie müssen eine Schutzgebühr zahlen, das sind in der Regel einige hundert Euro. Unversteuert, weil es doch nur ein Verein ist.
Die Hundeseelen-Nothilfe ist bei weitem nicht der einzige Verein, der schmutzige Geschäfte mit ach so armen ausländischen Tieren treibt.

Auch die Animalhope Tierhilfe Nitra (ZVR 509657306), von Anna Luckmann, verdient bestens an ausländischen Tieren. Sie nennen sich stolz Tierretterinnen, denken dabei aber nur an das Geld, das sie mit den Tieren verdienen. Selbstverständlich noch ein Spendenkonto dazu – und man sahnt klassisch ab.
Vereine gründen kann heute jeder, niemand überprüft die Geschäfte von Vereinen. Also blieb das Vorhaben, den Tierhandel zu unterbinden, nicht nur zahnlos, sondern auch kieferlos.

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