Der bunte Valentinstag

February 13, 2018 by hotminnie

BERICHT

Eine Vielzahl von Tagesfesten im Jahreslauf wird nur aus geschäftlichen Gründen begangen. Umsatzsteigerung ist das Wichtigste.
Eines dieser Tagesfeste ist der Valentinstag, am 14. Februar. Früher schenkte man seiner Frau Blumen. Das aber bringt zuwenig Umsatz. Deshalb uferte der Valentinstag mehr und mehr aus, in alle möglichen Richtungen.
Politisch korrekte Boulevard-Medien bringen zum Valentinstag nicht nur Sonderbilder nacktester Frauen, sondern auch, weil sie um jeden Preis linientreu sein wollen, Bilder von Homosexuellen, die sich gegenseitig beschenken. Nur auf keinen Fall in den Ruf geraten, das konventionelle Sittenbild von Mann+Frau zu propagieren!
Weil Blumen nicht reichen und zu männlich wirken, soll es auch noch mehr sein. Da kommen dann solche Werbesprüche an:
Verzaubern Sie Ihren Partner mit aphrodisierenden Lebensmitteln wie Granatapfel oder Miesmuscheln, und genießen Sie die traute Zweisamkeit. Gemeinsames Kochen soll übrigens die Beziehung frisch halten.
Selbstverständlich mit passenden Bildchen von umschlungenen gleichgeschlecht- lichen Paaren.

Aber auch umgekehrt wird heftigst um den Kulturschock gerungen. Moslems ist strengstens verboten, sich in eine andere als islamische Gesellschaft zu integrieren. Vom Valentinstag steht zwar, fatalerweise, nichts im allerschöpfenden Koran. Was dort fehlt, wird durch laute Eiferer nachgereicht.

In Großbritannien, Deutschland, Indonesien und anderen islamisierten Staaten dröhnen Fatwas von den Kanzeln. So wie:

Daher präsentieren wir diese Fatwâ, die der renommierte Scheich Ibn ‘Uthaimîn erteilte, um die Verwerflichkeit dieses Festes ans Licht zu bringen. Die Frage, die in diesem Zusammenhang an ihn gerichtet wurde, lautete: „Heutzutage ist die christliche Feier des Valentinstages weit verbreitet, besonders unter den Schülerinnen, die sich zu diesem Anlass in Rot kleiden und einander rote Blumen schenken. Wie sieht der Islâm dieses Fest? Wie sollen sich die Muslime bei solchen Anlässen verhalten?“

Die Fatwâ des Scheichs lautete: „Es ist verboten, diesen Tag zu feiern, da er überhaupt nichts mit dem Islâm zu tun hat. Dieses Fest ist außerdem Anlass zur Verbreitung sittenlosen Handelns und außerehelicher Liebe. Es lenkt auch von der Befolgung der vorbildlichen Lebensweise der rechtschaffenen Nach- folger des Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ab. Diesen Tag darf man deshalb auf keine Weise feiern. Darüber hinaus ist es nicht erlaubt irgendwelche Bräuche dieses Festes zu praktizieren, sei es Essen, Kleidung oder Beschenkung. Der Muslim soll auf seine Religiosität und seine Identität stolz sein. Er soll kein Nachmacher sein! Möge uns Allâh vor allen geheimen und offenkundigen Versuchungen schützen und möge Er sich unserer annehmen!“

Nicht zu vergessen, auch der Muslimbruder Abdel Azziz Qaasim Illi, Sprecher des extremistischen Islamischen Zentralrates in der Schweiz (und Ehemann der Jihadistin Nora Illi), schloss sich diesen Vorschriften an. Erlaubt ist nur, was Mohammed wollte. Ob das im Koran steht oder nicht, ist letztrangig.

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