Homosexualität religionskonform ?

February 12, 2018 by hotminnie

BERICHT

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und eifriger Verfechter eines islamischen Katholizismus, war wieder ins mediale Rampenlicht getreten. Er sehe in Einzelfällen Spielraum bei der Segnung homosexueller Paare, meinte Marx.
Das ist weder christlich, noch katholisch, noch islamisch. Aber politisch korrekt – nomen est omen. Harte Kritik an diesen völlig unchristlichen Abweichungen bliebt nicht aus.
Der ehemalige Salzburger Bischof Andreas Laun, bekannt für konservative Ansichten, hielt Marx entgegen. Den Segen Gottes könne man für Sünder, aber nicht für die Sünde erbitten. Also könne man kein Bordell einweihen, kein KZ oder Waffen segnen, die nicht ausschließlich zur Jagd oder zur legitimen Verteidigung bestimmt seien, meinte Laun.
Man dürfe auch nicht eine Verbindung segnen, die sündhaft ist, nicht die Mafia, keinen Segen für Vereinigungen oder Einrichtungen geben, die Abtreibung fördern und durchführen oder glaubensfeindliche Ideologien verbreiten, antisemitische Inhalte und andere Formen rassenfeindlichen Denkens, heißt es weiter.
Zum Unterschied von „Liberalen“ kann Laun auch die Bibel zitieren, etwa Jesaja: „Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen.“
Dabei kritisierte Laun auch den katholischen Papst, der – auch in den Augen sehr vieler Katholiken – viel zu sehr von katholischen Werten abweiche.
Nicht alle unterwerfen sich eben dem „Marxismus“.
Die Reaktionen auf Laun kamen aus der üblichen Ecke. Einerseits von einem deutschen Homosexuellen-Magazin. Andererseits vom linksextremen österreichischen ORF, der (wie könnte es anders sein) einen Kommentar von der rassistischen Kommunistin Clara Akinyosoye schreiben ließ.

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