Mindestsicherung für Terroristen

February 1, 2018 by hotminnie

BERICHT

Ein angeblich aus Syrien stammender Terrorist war 2014 aus der Türkei nach Österreich gereist. So bezeichnet man neuerdings das illegale Überschreiten von Staatsgrenzen. Weil er irgendwo verfolgt worden sei – von wem und warum hatte er nicht sagen können – hatte er in Graz sofort und ohne Überprüfung Asyl erhalten. Das reichte im Nahoststaat Österreich.
Der angebliche Schutzsuchende erhielt freie Wohnung, Psychotherapie (etwa 100 Euro Stundensatz), Dolmetscher, Mindestsicherung. Alles zusammen einiges über 2000 Euro im Monat.

Im Zuge von Ermittlungen flog auf: Der arme Schutzsuchende war in Syrien Mitglied der Liwaa Al Tawheed, einer von Qatar unterstützten Terrorgruppe der Muslimbruderschaft, und war an zahlreichen Morden beteiligt. Die Liwaa Al Tawheed ist nebstbei Teil der Islamischen Front, der Dachgruppe der al-Qaeda, als deren Präsident früher der Muslimbruder Anas Schakfeh aufgetreten war.

In Österreich wurde der Ausländer nur wegen Mitgliedschaft in einer Terror- organisation angeklagt, die Morde könne man ihm nicht nachweisen. Weil er noch minderjährig sei – bei Terroristen wird zwischen 15 und 35 meist ein Durchschnittsalter von 16 Jahren angenommen – erhielt er nur 30 Monate und wurde schon nach 9 Monaten entlassen.
Terror lohnt sich eben. Angeblich soll die in Graz stark vertretene Muslimbruder- schaft Druck ausgeübt haben, ihren Gefolgsmann milde zu behandeln.
Der Terrorist läuft nun weiter frei durch die Gegend. Kassiert weiter Mindest- sicherung und alle Vergünstigungen. Abschieben könne man ihn nicht, weil die Türkei kein sicheres Land sei (horch auf, Erdoğan!). Man könne ihn höchstens bitten, auszureisen. Einen Terroristen bitten? In Behördenkreisen brach die Empörung durch: Es sei zum Aus-der-Haut-fahren, da gehe ein Terrorist locker und lustig spazieren und zeige der Republik die lange Nase!
Der arme Schutzsuchende hält weiter gute Kontakte zur radikal-islamischen Szene in Graz, um sich von den unmenschlichen Strapazen der paar Monate Haft zu erholen und sich auf einen weiteren Einsatz in Syrien vorzubereiten.

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