Wertigkeiten in Berlin

January 27, 2018 by hotminnie

BERICHT

Die Stadtverwaltung Berlins ist sehr um das Wohl ihrer Bürger besorgt. Jedenfalls um jene, die sich unbeugsam per Fahrrad in einer Großstadt bewegen.
Siebzehn tote Radfahrer waren es 2016 gewesen. Die Zahl Toter konnte 2017 auf neun verringert werden. Schreck allerdings 2018: Schon zwei tote Radfahrerinnen seit Jahresbeginn. Die kommunistische Verkehssenatorin Regine Günther schaute an einem der Unfallorte vorbei und versprach, Maßnahmen anzuordnen, damit sich so etwas nicht wiederhole. Es sei ja schon beschlossen worden, den Radweg zu verbreitern und rot zu markieren.
Berlin bekennt sich zur Vision Zero – keine Toten oder Schwerverletzten im Straßenverkehr mehr. Das Bild bisher sah doch düster aus. Alle zwei Stunden verunglücke eine Radfahrerin, keine Gruppe unter den Verkehrsteilnehmern sei gefährdeter.

Realos wissen schon, warum ihnen Berlin nicht liegt. Täglich passieren in Berlin dutzende tätliche Angriffe auf Menschen. Immer wieder mal bleibt eines der Opfer nur tot zurück. Diese Gewalttaten gibt es aber nur in streng vertraulichen Statistiken, über sie darf nichts berichtet werden.
Die Täter sind nämlich durchwegs Ausländer. Dagegen nützt keine Radweg- verbreiterung, keine neue rote Markierung, kein Trauertränchen.
Das neue Mobilitätsgesetz nämlich, das steht ganz besonders in Berlin auf grüne Fahrt. Ausländer rein, abgeschoben dürfen sie nicht werden, die Justiz darf sie nicht streng verurteilen. Die Opfer, die nämlich sind keine Radfahrerinnen. Sondern ganz normale Deutsche.

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