Abschiebungen erfolgreich

January 24, 2018 by hotminnie

BERICHT

Bei weit mehr als drei Millionen illegaler Ausländer in Europa hört man eine solche Meldung nur selten. Es wird gelogen und betrogen, was das Zeug hält, nur um Fremde im Lande zu behalten.
Zusammen mit rund dreißig anderen Tschetschenen wurde dieser Tage aus Wien die Familie Tikaev abgeschoben. Bestehend aus einem wegen seiner Nähe zum tschetschenischen Kalifat unter Verdacht stehenden Mann, seiner tief vermummten Frau und vier Kindern.
Die Familie hatte sich 2001 einschleppen lassen – was wegen fehlender Kontrollen leicht möglich ist – und hatte ihr Asylverfahren mit der üblichen Trickkiste jahrelang verschleppen können. Erst 2015 erging ein abschließender negativer Bescheid. Da hätte die Familie ausreisen müssen, was sie natürlich nicht tat. Je länger desto bleibender lautet die Devise.
Über zwei Jahre später reichte es den Behörden, die unfreiwillige Abschiebung war die logische Folge.
Unausbleiblich war die gekünstelte Aufregung der üblichen Gutmenschen. Die kommunistische Griechin Maria Vassilakou, die in Wien regiert, rief eine Petition ins Leben. Bedeutet: Eine Petition gegen die Umsetzung geltender Gesetze. Die Ultra-Feministin Monika Pinterits durfte ebensowenig fehlen, wie die extremistischen Grünen Daniel Landau und Alma Zadic.
Die Familie sei doch soo gut integriert gewesen, die Kinder hätten sogar die Schule besucht. Das Integrations-Argument ging kräftig daneben. Integration ohne Beachtung der Gesetze spielt es nicht. Pinterits beklagte, die Kinder hätten doch wenigstens weiter in die Schule gehen können. Können sie ja – in ihrem Heimatland.
Auffallend unter den Unterstützern war auch der Verein Ichkeria (ZVR 412279059). Das nämlich ist der regionale Name für das islamische Kalifat in Tschetschenien, und besagt viel für den Hintergrund der Tikaevs.
Mindestens zwei der Vorstandsmitglieder werden dem islamischen Terror zugeordnet. Um die Sache pikanter zu machen – der Verein war von der angeblichen Menschenfreundin Ute Bock gegründet worden.
Selbstverständlich fehlt auf der Webseite das Impressum. Gesetze befolgen? Aber nicht doch.
Den Tupfen auf dem I setzte einer der professionellen Leserbriefschreiber in den Schmuddelmedien. Er nennt sich Reinfried Haselsberger und will aus Bad Hofgastein stammen. Diese Leserbrief-Kultur ist schon seit Hans Dichand sattsam bekannt.
Besagter Haselsberger schrieb doch glatt: „Gut integrierte Nichtösterreicher, die arbeiten, Geld verdienen und Steuern zahlen, werden abgeschoben.“ Da lag der Leserbriefler voll und ganz falsch. Personen ohne Aufenthaltsberechtigung dürfen weder legal arbeiten (das taten auch die Tikaevs nicht), noch legal Geld verdienen, und zahlen vor allem auch keine Steuern.

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