Ein Multikulti-Opfer

January 23, 2018 by hotminnie

BERICHT

In der Käthe Kollwitz-Gesamtschule in Lünen bei Dortmund wurde ein Schüler einfach abgestochen. Grund für die sofort vollstreckte Todesstrafe: Das Opfer habe die Mutter des Täters mehrfach provozierend angesehen. Das Abstechen war daher Scharia-konform.
Seelsorger und Imame kümmerten sich sofort um Schüler und Lehrer der Gesamtschule, der Unterricht wurde ausgesetzt. Die Käthe Kollwitz-Schule ist eine vorbildlich antirassistische Schule, Ausländer werden bevorzugt aufgenommen, deshalb auch die Schul-Imame.
Staatsanwalt Heiko Artkämper verkündete den Medien sofort, es habe sich um eine Einzeltat gehandelt und definitiv nicht um einen Amoklauf.

Schulleiter Reinhold Bauhus ließ sofort nach der Tat die Webseite der Schule sperren und später durch ein Trauerbild ersetzen. Keine Details über die Schule weitergeben, hieß die Weisung.
Der Täter war nach dem Mord geflüchtet, konnte aber wenig später in der Nähe gefasst werden. Warum er geflohen war, blieb unverständlich. Der Mörder wird von seinen Eltern als erst 15 Jahre alt ausgegeben, das ist noch weit unter dem straffähigen Alter. Man hätte von dem, aus Kasachstan stammenden und mit einem deutschen Pass beschenkten lieben Jungen nie so etwas erwartet, zeigten sich Schulbehörden fassungslos.
Polizei und Staatsanwaltschaft wiesen darauf hin, dass der Täter polizeibekannt war und schon lange davor als aggressiv und unbeschulbar gegolten habe. Es muss also schon viele Gelegenheiten gegeben haben, in denen er seine Mutter rächen wollte.
Wegen seiner Aggressionen hatte der Mörder kurzzeitig eine andere Schule besucht, wo er aber nicht weniger unleidlich war. Deshalb sollte er zur anti- rassistischen Käthe Kollwitz-Gesamtschule zurück und war gerade zu einem Gespräch mit den Schulpsychologen gekommen.

Die gefühlvollste Anteilnahme kam von Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Alle in Lünen seien entsetzt und fassungslos, meinte Kleine-Frauns – und verordnete seiner Stadtverwaltung und allen Schulen eine Schweigeminute. Eine ganze Minute für einen Mord. 59 weitere der aktuellen Stunde für mögliche andere Zwischenfälle bereit haltend.

Aber auch Polizeipräsident Gregor Lange, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipräsidenten in Deutschland, kennt seine Prioritäten. Ihm sei sehr wichtig, dass die Familien des 14-jährigen Lüners und des 15-jährigen Tatverdächtigen momentan intensiv von den Opferschützern des Polizeipräsidiums Dortmund betreut würden. Nur um Himmels Willen keinen Unterschied zwischen Angehörigen des Opfers und des Täters machen. Sonst könnte sich die Täter-Mama gleich wieder provoziert fühlen.
Alle sind sich sicher, dass der angebliche minderjährige Täter seiner verdienten Strafe zugeführt wird, so vielleicht ein bis zwei Monate bedingt, und dann wieder in seine Käthe Kollwitz-Schule zurückkommen darf. Dort weiß mittlerweile jeder, dass man die Mutter des Mörders nicht anschauen darf.

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