Polizisten im Hinterhalt

December 31, 2017 by hotminnie

BERICHT

In den USA breitet sich eine neue Gewalt-Methode aus, eingeführt von schwarzen Rassistengruppen. Ein Notruf wird abgesetzt, die herbei eilenden Polizisten geraten unerwartet unter Feuer. Diese Methode kostete schon etlichen Polizei- beamten das Leben.
Die Polizei beklagt, dass sie vorab oft keine ausreichenden Informationen über Verdächtige erhält, und hinterher meist wilden Vorwürfen exzessiver Gewalt- anwendung ausgesetzt ist.
In Colorado war die Polizei von einer häuslichen Auseinandersetzung verständigt worden. Beim Eintreffen der Streifen wurden die Beamten unter heftiges Feuer genommen. Der Polizeibeamte Zackari Parrish wurde ermordet, seine Kollegen Michael Doyle, Jeff Pelle, Taylor Davis und Tom O’Donnell verwundet. Zwei Zivilisten erlitten ebenfalls Verletzungen.

Der Täter, Matthew Riehl, 37, hatte bei seinem Hinterhalt mehr als 100 Schüsse auf die Polizisten abgegeben. Riehl wurde danach von einem SWAT-Team des Douglas County Sheriff’s Department neutralisiert.
Riehl, früher Anwalt in Wyoming, war schon durch verbale Angriffe gegen den Sheriff und andere Beamte aufgefallen, hatte allerdings noch keine Verurteilung aufgewiesen.
Allerdings war Riehl schon 2014, also noch während seiner Zeit als Anwalt, aus einer psychiatrischen Klinik ausgebrochen, in die er wegen psychischer Auffälligkeiten nach seiner Militärzeit eingewiesen worden war. Es wurde nicht klar, ob die Polizei in Colorado davon wusste.
Riehl wurde medial sofort in eine „rechte“ Ecke gestellt (alt-right; Libertarian Party), hatte aber zu keiner Organisation irgend welche feststellbaren Verbindungen. Dieses ideologische Einordnen von Tätern wird oft zu Versuchen benutzt, Gewalttaten einfach als politisch zu definieren.
Auch in ländlichen Gebieten werden Sicherheitsbehörden dazu übergehen müssen, bei allen Einsätzen Schutzwesten zu tragen und Schusswaffen bereitzuhalten.

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