Ausländer-Proteste in Deggendorf

December 21, 2017 by hotminnie

BERICHT

Im bayerischen Städtchen Deggendorf, an der dort noch halbwegs blauen Donau, sind selbstverständlich auch illegale Ausländer untergebracht. Die ehemalige SED-Mitarbeiterin Angela Merkel hatte eine flächendeckende Unterbringung verordnet, damit sich die Bevölkerung allüberall in die Sitten und Gebräuche moslemischer Gäste eingewöhnen und integrieren kann.
Immer ist das freilich nicht leicht. In Deggendorf wohnen in einem Transitlager rund 150 Afrikaner, hauptsächlich aus Sierra Leone. Dort waren sie zwar nicht gefährdet oder verfolgt, verdienten aber weniger als in Deutschland. Ausnahmslos alle von ihnen sind Moslems.
Fast alle kamen über Italien nach Deutschland. Weil Italien die zu Hundert- tausenden Eingeschleppten weder kontrolliert noch ihnen angemessene Einkommen bietet, sie aber hilfsbereit auf Europa loslässt. Deshalb sollen die meisten der Deggendorfer Afrikaner wieder nach Italien zurück, das nach dem Dublin-Abkommen für Asylverfahren zuständig wäre.
Die Alternative sieht auch nur grau aus. In Deutschland würden alle von ihnen kein Asyl erhalten, könnten höchstens als Geduldete bleiben – weil ja Deutschland praktisch niemanden abschiebt. Das würde aber bedeuten, man könnte weniger Geld nach daheim transferieren.
Deshalb kam es zum Aufruhr. Gut gesteuert von Schleppergruppen, wie dem Bayerischen Flüchtlingsrat und Pro Asyl, und mit Plakaten und Texten ausgestattet, demonstrierten die armen Schutzsuchenden.
Angeblich soll das Essen schlechter Qualität sein; die Unterkünfte würden zuwenig gereinigt (von den Bewohnern darf man das nicht verlangen!); es gebe keine Medikamente für Einwanderer mit speziellen Krankheiten (der Fantasie ist freier Raum geboten).
Der Hauptgrund des Protestes wird aber auch mit Vehemenz vertreten. Man wolle uns kein Asyl geben! schreien die Scheinflüchtlinge.
Die Bezirksregierung von Niederbayern weist alle Vorwürfe zurück, diese seien frei erfunden. Die Flüchtlinge von Deggendorf wollen die Anwendung des Asylrechts nicht akzeptieren, so die Regierungsvertreter. Stadtrat Paul Linsmaier hat kein Verständnis für den Protest. „Wer sich über unsere Gastfreundschaft und Hilfe beschwert, sollte nicht demonstrieren, sondern sofort nach Hause zurückkehren“, sagte Linsmaier der „Welt“.

Die Aktivistin Jana Weidhaase bestreitet, dass die Illegalen angestiftet worden seien. Sie hätten nur Hilfe bekommen, auch was die Sprache betrifft. Sie beklagt die deprimierende Perspektive des Lagers. Die Aussicht, zu jener Gruppe von Asylsuchenden in Deutschland zu gehören, die am ehesten abgeschoben wird, sei zermürbend, so Weidhaase. Das Problem sei hausgemacht vom Land Bayern.
Mit dieser Aussage ignoriert die Flüchtlingshelferin nicht nur die Flüchtlings- konvention und die Asylgesetze, sondern auch das deutsche Grundgesetz, nach dem diese Illegalen eben keine Flüchtlinge sind.

Die Episode in Deggendorf erinnert an die Vorfälle in Manching, vor wenigen Wochen. Dort hatten Illegale, hauptsächlich aus Nigeria und ausnahmslos Moslems, die Auszahlungsstelle für Taschengeld mit Gewalt zu stürmen versucht. Nur ein Großaufgebot an Polizei konnte den teilweise mit brutaler Gewalt geführten Aufstand beenden und die Verletzten bergen.
Bereits davor hatte das bayerische Innenministerium die in den letzten beiden Jahren rapide angestiegene Zahl von Straftaten in und um dieses Lager aufgezeigt. Nur in den letzten beiden Monaten habe es acht Einsätze mit mehr als zehn Polizeistreifen im Lager gegeben.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen in Deutschland Angst haben, was ihnen die nächste Regierung bescheren wird.

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