Krieg im Nahen Osten

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December 13, 2017 by hotminnie

BERICHT

Der Westen schläft.
So und nicht anders muss man die totale Ignoranz des Westens gegenüber dem nennen, was derzeit im Nahen Osten abgeht.
Die USA hatten vor 20 Jahren Jerusalem als (logische) Hauptstadt Israels anerkannt, Präsident Trump setzte diese Anerkennung jetzt in Kraft. Jerusalem war seit Jahrtausenden das politische Zentrum der Juden; Jerusalem war nie die Hauptstadt eines anderen Staates, am wenigsten eines arabischen Staates.
Der türkische Neo-Sultan Recep Tayyip Erdoğan nützte diese Gelegenheit jetzt aus, um seine politische Macht weiter auszubauen. Erdoğan präsentiert sich der Öffentlichkeit nicht umsonst seit Jahren mit den vier Findern, dem Zeichen der Muslimbruderschaft, der Trägerin aller dieser Kriege. Die aktive Beteiligung der Türkei an den Kriegen im Mittleren Osten, auf Seiten islamischer Terrorgruppen, war seit Jahren vom Westen stillschweigend hingenommen worden.
Zur Unterstützung seiner Pläne hatte die Europäische Union der Türkei bisher an die 9 Milliarden Euro bezahlt. Erst wenige Tage davor war eine weitere Rate von 700 Millionen Euro an die Türkei überwiesen worden. Willkommenes Geld für Erdoğan, um weiter militärisch aufzurüsten.
Das Hauptangriffsziel der Sultans ist jetzt endgültig Israel: Der Judenstaat muss weg, so die Forderung. Diese Forderung wird von der weitgehend antisemitisch eingestellten EU unterstützt; bestes Signal dafür ist die Marxistin Mogherini, die sich bei jeder Gelegenheit mit Kopftuch zeigt.
Erdoğan versammelte die Länder der Organisation Islamischer Staaten (OIC), 57 insgesamt, bei sich. Die OIC beschloss die Anerkennung eines eigenen Staates für die Terrororganisation PLO – ein überflüssiger Akt, weil alle dieser Länder die PLO schon als Staat anerkannt hatten. Damit verwirklichte die OIC die Zweistaaten-Lösung, so wie sie von islamischer Seite verstanden wird: Die beiden Staaten Jordanien und Palästina, unter Ausschluss Israels.

Jerusalem, konkreter Ostjerusalem solle die Hauptstadt dieses fiktiven Staates werden, müsse deshalb erobert werden. Klipp, klar und in aller Deutlichkeit wurde das von Erdoğan gefordert.
Das bedeutet nichts anderes als – Krieg. Als militärische Auseinandersetzung.
Die Türkei verfügt über die zweitstärksten Streitkräfte innerhalb der NATO, die stärksten Streitkräfte in ganz Westasien. Die Türkei wird militärisch und finanziell von der EU unterstützt, Erdoğan schloss erst kürzlich einen Beistandspakt mit Russland.
Wie diese Ziele, dieser Beistandspakt, mit der NATO vereinbar sind, wurde bisher kräftigst ausgeklammert.
Kann die Türkei, als selbsternannte Führungsmacht der, dem Westen feindlich gegenüber stehenden OIC noch Mitglied der NATO sein? Eines Verteidigungs- bündnisses, dessen Ziele genau konträr liegen?
Immerhin sind ein Großteil der OIC-Länder jene, die den islamischen Terror unterstützen und finanzieren.

Israel steht in dieser angekündigten militärischen Auseinandersetzung in einer schlechten Position. Auch wenn die israelischen Streitkräfte (IDF) qualitativ hochstehend sind, werden sie oft genug durch politische Fehlentscheidungen behindert. Nicht zuletzt durch das Urteil gegen einen israelischen Soldaten, der einen Terroristen neutralisiert hatte.
Nach der Rückeroberung Jerusalems 1967 hatte Israel verabsäumt, klare Linien zu setzen. Der jüdische Tempelberg war jordanischer Verwaltung übergeben worden, dadurch wurde die blutige Rückeroberung ins Absurde geführt. Der Tempelberg wird schon seit Jahren von der Hamas beherrscht, die dort große Waffenlager anlegte und von dort den Terror gegen Juden in Israel leitet.
Israels Reaktionen blieben minimalistisch, obwohl erklärtes Ziel der Hamas weiterhin die Vernichtung Israels ist.
Durch die in der EU vorherrschende, antisemitische Parteilandschaft fehlt Israel ein wichtiger Rückhalt. Die extrem Israel-feindliche Politik der USA konnte erst seit einem Jahr durch Donald Trump ein wenig ausgeglichen werden.
Israel steht also buchstäblich mit dem Rücken zur Wand, genauer gesagt, zum Mittelmeer. Nachdem sich nun auch die Türkei unmittelbar in den Kampf gegen die verhassten Juden eingebracht hat, ist ein weiterer Holocaust nur eine Frage der Zeit.
Wird der Westen noch rechtzeitig aufwachen? Oder wird er – gleich wie beim Großwerden der Nationalsozialisten – so lange wegsehen, bis die lästigen Juden eliminiert sind?
An der Frage des Umganges mit dem neuen, militaristisch-expansionistischen Sultanat des Recep Tayyip Erdoğan werden die Ergebnisse zu messen sein.

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