Jerusalem…

December 8, 2017 by hotminnie

KOMMENTAR

US-Präsident Donald Trump gab Jerusalem die rund 70 Jahre lang verloren gegangene Anerkennung als Hauptstadt Israels zurück – und trampelte damit direkt in das Klappergerüst der internationalen Feigheit.
Im Mai 1948 war ein Teil Jerusalems von der jordanischen Armee erobert worden, dabei auch die Altstadt mit ihrem historischen Judenviertel. Fast alle Synagogen dort wurden zerstört, teilweise als Misthaufen verwendet, alle jüdischen Bewohner, deren die Jordanier habhaft wurden, überlebten nicht. 1950 annektierte Jordanien die eroberten Gebiete.
Jordanien verweigerte (Juden und Christen) den Zugang zu allen nicht-islamischen Stätten, der historische jüdische Friedhof auf dem Ölberg (Mount of Olives) wurde zerstört, die Grabsteine für Bauten verwendet.
1967 hatten die Jordanier auf dem Tempelberg ihr militärisches Hauptquartier eingerichtet, versuchten dann in einem neuen Angriff, die gesamte Stadt zu erobern. Da gelang es israelischen Truppen, die Stadt zurückzuerobern.
Das ist der Hintergrund des Märchens, Jerusalem – al-Quds – sei „schon immer“ die Hauptstadt des arabischen Palästina gewesen und solle wieder diese Hauptstadt werden. Vergessen ist, dass Terrorchef Yasser Arafat in Camp David keine Einigung wollte und nach seiner Rückkehr den zweiten Intifada-Terror anordnete.
Das Aufheulen über den von Donald Trump versetzten Tritt ist in Europa am lautesten. Dort träumt man, weit weg von jedem Realitätsverständnis, weiter von zwei Staaten im Nahen Osten. Dabei wird geflissentlich übersehen, was die arabische Seite darunter versteht.
Ein arabischer Staat war eingerichtet worden, Jordanien nämlich. Der zweite Staat, aus arabischer Sicht, soll ein eigener Staat für die arabischen Palästinenser sein, reichend vom Jordan bis zum Mittelmeer. An dieser Position hat sich bis heute nichts geändert. Ein dritter Staat – ein jüdischer – ist in diesen Überlegungen nicht enthalten. Das wissen die Europäer, darum verlangen sie auch weiter nur eine Zweistaaten-Lösung.

Die weltweiten gewalttätigen Krawalle nach Trumps Erklärung konnten wiederum nur eines beweisen: Moslems sind nicht in der Lage, über etwas zu reden und zu verhandeln. Ihre politische Religion kennt nur zwei Arten: Unterwerfer und Unterworfene. Ein Mittelding wird nur dort geduldet, wo Moslems noch nicht die totale Kontrolle ausüben.
Deshalb sind auch die (vor allem europäischen) Vorstellungen von Friedens- gesprächen über die Zukunft des Nahen Ostens unrealistisch. Steine werfen, Bomben zünden, Nicht-Moslems mit Waffen niedermetzeln oder abstechen – das ist die traurige Realität.
Zu viele israelische Regierungen haben schon mit beiden Händen jede Menge Zugeständnisse hergeschenkt, tausende Terroristen freigelassen, und immer die gleiche Antwort erhalten: Neue Gewalt. Mit aufgeputschten Massen kann man nicht reden, Friedensgespräche mit Bomben und Messern sind nicht vorstellbar.

Yasser Arafat hatte es 2000 gut ausgedrückt: Auf dem Tempelberg in Jerusalem stand nie ein jüdischer Tempel, sondern nur “unsere” Moscheen.
Die Antwort Israels, Juden den Besuch des Tempelbergs zu verbieten, war grundfalsch. Die richtige Antwort wäre gewesen, den Tempelberg für Moslems zu sperren.
Jerusalem war die jüdische Hauptstadt schon viele Jahrhunderte, bevor der Koran (mit Einbeziehung jüdischer und christlicher Schriften, um ihn glaubwürdiger erscheinen zu lassen) erfunden worden war. Die heutige, politisch korrekte Sichtweise, Jerusalem sei eine heilige Stadt für den Islam, ist frei erfunden; diese Stadt hatte vor ihrer Eroberung durch Moslem-Horden, im 7. Jahrhundert, nie mit dem Islam zu tun gehabt. Auch der Koran war erst danach zusammengestellt worden.
Es wird nicht ausbleiben können, dass noch mehr Staaten Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkennen, mindestens um ein Gegengewicht zur Forderung nach zwei arabischen Staaten im Nahen Osten zu bilden.

Les Sanglots

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