Die Spiel-Moschee

November 2, 2017 by hotminnie

BERICHT

Im Berliner Bezirk Neukölln, in einem heruntergekommenen Mischgebiet an der Walterstraße, wurde ein Kinderspielplatz umgebaut. Thema sollte ein Märchen sein. Herausgekommen ist etwas Spezielles: Eine Moschee als Rutschburg. Angeblich als Bezug auf Ali Baba und die 40 Räuber. Was eine Moschee, auf der ein islamischer Halbmond thront, mit Ali Baba zu tun hätte, mag niemand erklären.

Die lauten Proteste der Anwohner über diesen Islamisierungsversuch wurden von Franziska Giffey, der SPD-Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, locker abgetan. Sie finde die Diskussion absurd und an den Haaren herbeigezogen. Man habe ja auch die (multi-kulturelle) Kita “Ali Baba und seine Räuber” gefragt, welches Thema genommen werden solle. Und es sei Brauch in Neukölln, Spielplätze unter das Thema von Märchen und Geschichten zu stellen, sagt Franziska Giffey. Das sei eben das Wunschthema der gleichnamigen Kita gewesen.
Güldane Yilmaz, Leiterin des (multi-kulturellen) Kinderladens “Ali Baba und seine Räuber”, ist überrascht über die Diskussion, die der orientalische Spielplatz ausgelöst hat: “Als ich die Kuppel gesehen habe, habe ich mich selbst gefreut wie ein Kind. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie mit einer Moschee zu verbinden.”
Die Rutschburg mit einer Moschee in Verbindung zu bringen, wäre ja auch völlig absurd. Moscheen sehen doch ganz anders aus — ohne Kuppel, ohne Halbmond, ohne Minarette. Eben multi-kulturell.
Der Pädagoge Philipp Möller meint nur, er erkenne in dem Spielplatz zwar sofort eine Moschee mit Minaretten, finde das aber unproblematisch. Denn den Kindern falle das gar nicht auf. Ob der Pädagoge nicht die Intelligenz von Kindern unter- schätzt?
Fazit: Eine Moschee sieht nur dann wie eine Moschee aus, wenn die Politik das wünscht. Ansonsten ist sie nur eine Märchenkulisse, für multi-kulturelle Räuber.

Advertisements

Archives

Categories

%d bloggers like this: