Diktator als Botschafter

October 20, 2017 by hotminnie

BERICHT

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO), eine Teilorganisation der UNO, erhielt am 1. Juli 2017 einen neuen Generaldirektor. Der UNO und ihren Teilen, mit tief linker politischer Schlagseite, ist der Eindruck nach außen schon sehr gleichgültig.

Deshalb wurde als neuer Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bestellt, aus dem kommunistisch regierten Äthiopien. Tedros Adhanom sorgte auch gleich für eine, seinen politischen Vorgaben folgende Bestellung: Robert Mugabe, der Diktator von Zimbabwe, wurde als neuer Goodwill Ambassador der WHO eingesetzt.

Mugabe ist, nach heutigen Maßstäben, „gut“ — weil er ein schwarzer Rassist ist und kein weißer. Da sieht man im Westen schon darüber hinweg, dass Mugabe Terrorist war, die (nach dem ANC) blutigste Terrorbande in Afrika führte, und in einem Genozid, wie ihn Hitler nicht besser planen hätte können, hunderttausende Angehörige ihm unerwünschter Stämme massakrieren ließ oder vertrieb.
Mugabe hatte, wie Nelson Mandela, davon profitiert, dass die weiße Justiz Terroristen nur einsperrt, statt sie zu eliminieren, und sich damit das eigene Grab schaufelte.
Weiße Farmer, auf denen die Wirtschaft Zimbabwes (früher Rhodesien) ruhte, wurden auf Befehl Mugabes enteignet, vertrieben oder einfach abgeschlachtet. Die Bevölkerung Zimbabwes hungert und siecht dahin, doch Mugabe und sein Clan bewohnen prunkvolle Paläste und leben in Saus und Braus. Der WHO-General- direktor nannte Zimbabwe verzückt “a country that places universal health coverage and health promotion at the center of its policies.”

Wer könnte geeigneter sein als ein bluttriefender Mörder und Diktator, die WHO zu repräsentieren? So dachte wahrscheinlich auch Tedros Adhanom Ghebreyesus. Politische Proteste aus Europa interessieren in Afrika nicht. Dort weiß jeder Politiker, dass europäische Hunde nur bellen, aber nicht beißen.

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