Die Bremer Mangrovenwälder

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September 17, 2017 by hotminnie

BERICHT

Mangroven sind Bäume, die in tropischen Küstengewässern wachsen. So wie anscheinend im tropisierten deutschen Stadtstaat Bremen.
Martin Zimmer, Professor für Mangrovenökologie an der Universität Bremen, beklagt den erschreckenden Rückgang der Mangrovenwälder. Jährlich gingen ein bis zwei Prozent der weltweiten Fläche verloren.

Das kam heraus bei einer Konferenz der Weltnaturschutzunion (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen), einer sogenannten NGO.
Mangroven können dutzendmal so viel Klimagase speichern wie Regenwälder, sagte Zimmer. Deshalb sei die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung „vor Ort“ wichtig, um sie vom Wert der Mangroven zu überzeugen. Bei der Bevölkerung in Bremen wird Zimmer damit sicherlich voll landen können.
Und auch die Verbraucher könnten zum Schutz der Mangroven beitragen, indem sie etwa auf Riesengarnelen verzichteten. Ob aber die Bremer deshalb auf Garnelen verzichten wollen, wurde noch nicht ausreichend erforscht.
Klimakünstler laufen in einer eigenen Kategorie. Nicht jeder versteht sie.

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